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Ghost in the Shell
Story

5.März 2029, ein Hotel in Newport City.
Weit oben, über der Stadt, sitzen mehrere hochgestellte Politiker in einem Raum und diskutieren über die Zukunft ihres Landes, als plötzlich Polizeitruppen den Raum stürmen und sie festnehmen wollen. Es geht um die Ermordung des Premierministers, doch die Politiker können Diplomatenpässe vorweisen und somit auf ihre diplomatische Immunität berufen. Dem einzige der keinen Diplomatenpass hat wurde angeblich Asyl versprochen. Doch plötzlich zerreisen Schüsse aus dem nichts einen der Politiker und die verdutzend Polizisten können grad noch so den Schemen einer getarnten Frau ausmachen, bevor diese ganz verschwindet.
Am nächsten Morgen im Büro des Ministers für innere Angelegenheiten.
Die Frau die am voran gegangen Abend den Politiker in dem Raum hingerichtet hatte präsentiert dem Minister einen Befehl des ermordeten Premierministers der genau das anordnete. Bei ihr handelt es sich um Major Motoko Kusanagi. Mitglied einer Spezialeinheit der Regierung und einer der modernsten Cyborgs die es gibt.
10. April 2029.
Der Major und seine Truppe sind gerade bei einer fröhlichen Feier als sie einen neuen Auftrag bekommen. Sie sollen das „Sacred Citizen Relief Center“ unter die Lupe nehmen. Eine vom Staatssicherheitsdienst kontrollierte Wohltätigkeitseinrichtung die Kriegsweisen aufnimmt und diese Ausbildet. Doch das ist nur der offizielle Teil. In Wirklichkeit werden die Kinder in dem Zentrum wie Sklaven gehalten und müssen im Akkord wichtig Wasserfilter anfertigen.
Um mehr Informationen zu bekommen pflanzen sie einem der Jungen aus dem Heim eine Mikrowanze ein, doch das wird entdeckt und so kommt es zur offenen Auseinandersetzung.
Kusanagi und ihre Leute stürmen das Center und können die Verantwortlichen festnehmen.
Bei dem Center handelte es sich um ein Gehirnwäschezentrum der Regierung, was natürlich für einen Handfesten Skandal sorgt. Doch wie sich zeigt war der ganze Einsatz nur eine Falle um Major Kusangi und ihre Einheit endlich beseitigen zu können. Aber so einfach lassen die sich nicht unterkriegen und dank ihres Chefs stehen sie am Ende zwar mit neuem Namen und neuem Vorgesetzten, aber dafür noch besser ausgerüstet da.
27. Juli 2029.
Während Major Kusanagi gerade ihre Urlaub genießt ist ihr Team in eine Überwachungsmission geschickt wurden um einen Kontakt des mysteriösen Hackers Puppetmaster zu observieren. Doch dies bleibt ohne Erfolg. Dem Hacker gelingt es in die Sekretärin des Außenministers einzudringen und sich mit dem Geheimdienst ein Katz und Maus Spiel zu liefern. Major Kusanagi wird umgehend aus dem Urlaub zurück gerufen und mit ihrem Team auf die Jagd nach dem Hacker geschickt. Dieser wechselt ständig seinen Standort und dringt immer nur für wenige Sekunden ins Netz ein, was in extrem schwierig zu lokalisieren macht.
Dennoch gelingt es ihnen tatsächlich die Quelle der Hack-Angriffe aufzuspüren, doch es ist nicht wie erhofft der Puppetmaster, sonder lediglich ein einfacher Müllmann mit Cyberbrain, das vom Puppetmaster gehackt wurde. So konnte er den Müllmann steuern und hat ihn auf seiner täglichen Route an jedem öffentlichen Netzterminal eine vorher dort platzierte Programmkarte ausführen lassen. Damit sind die Hack-Angriffe zwar erst mal gestoppt, aber vom Puppetmaster fehlt weiterhin jede Spur.
Doch es dauert nicht all zu lang bis er wieder von sich reden macht.

Meinung

Mit Ghost in the Shell schuf Masamune Shirow eine Geschichte die bis heute aktuell geblieben ist. Inzwischen ist ein weiterer Manga (Link â€žManmachine Interface“), 2 Animefilme (Link â€žGhost in the Shell“ & Link â€žGitS: Innocence“) und eine Animeserie (Link â€žStand Alone Complex“) hinzugekommen und haben das Universum rund um Major Kusanagi, ihrem Kollegen Batou und dem Puppetmaster erweitert.
Die Story ist sehr komplex und umfangreich und voll gepackt mit technischen Fachbegriffen, was den Manga mit unter recht kompliziert zu lesen macht. Dennoch bleibt die Geschichte recht spannend und interessant. Auch ist sie um einiges Umfangreicher als der erste Film, der ja auf diesen drei Bänden basiert, für den die Story aber mächtig gekürzt wurde.
Dafür ist der Film etwas ernster und bringt die Problematik der immer weiter voran schreitenden Technik besser rüber. Im Manga wurde des öfteren komische Szenen dazwischen gestreut um die Story etwas auf zu lockern, was aber meiner Meinung nach nicht so ganz zu Geschichte passen will. Dennoch bleibt sie hochkarätig.
Die Zeichnungen und Designs wirken unter heutigen Gesichtspunkten doch etwas altbacken, aber das stört anhand der guten Story überhaupt nicht. Besonders die immer wieder auftauchenden Farbseiten sehen auch heute noch toll aus.
Ghost in the Shell ist einfach ein Standartwerk im Bereich Manga das jeder mal gelesen haben sollte, selbst wenn nur um mit reden zu können. Ansonsten hat diese Werk Maßstäbe gesetzt und gilt auch heut noch als eines der Bedeutensten in seinem Genre.

Cover

Bild 1

Bild 2

 Info
Verlag:Egmont Manga&Anime Adult
Zeichnung & Story:Masamune Shirow
Jahr:1991

 Bewertung

Grafik:

 8.jpg 8/10

Story:

 9.jpg 9/10

 Gesamt:

  9/10

Aufrufe: 5246
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-287.htm