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Appleseed - Ex Machina
Story

Nach einem verheerenden Weltkrieg ist ein großer Teil der Erde zerstört und die Menschheit arg dezimiert.
Während große Teile der Erde immer noch schwer gezeichnet und nur spärlich bewohnt sind, konzentriert sich die Bevölkerung an einigen Punkten, wie dem Megakomplex „Olympus“.
Hier leben neben Menschen auch Cyborgs und Bioroiden, genetisch veränderten Menschen denen die negativen Gefühle entfernt wurden.
Während die Athene, die Regentin Olympus, versucht ein weltumspannendes Satellitennetz zu schaffen um den Frieden zu sichern, wird die Metropole derweil von mysteriösen terroristischen Anschlägen erschüttert in die erst nur Cyborgs, doch im zunehmenden Maße auch normale Menschen verwickelt sind.
Zur Aufklärung und zum Schutz der Bevölkerung wird die ESWAT, eine Spezialeinheit, zur Hilfe gerufen, in der auch die ehemalige Polizistin Deunan und ihr Cyborgpartner Briareos dienen.
Doch was haben die Aufständigen mit einem sich rasant verbreitenden neuen Kommunikationssystem zu tun? Und welche Rolle spielt die zwielichtige Megafirma Poseidon?

Meinung

Nach dem es nach der Link ersten Verfilmung von Masamune Shirow unvollendeter Mangaserie im Jahre 1988 eher ruhig um die Geschichte geworden war, erlebt Appleseed im neuen Jahrtausend ein Comeback und mit „Appleseed - Ex Machina“ haben wir (nach seiner Link 2004er Verfilmung) bereits das zweite Appleseed Franchise unter Regie von Shinji Aramaki.
Erneut bedroht eine globale Verschwörung die Idylle Olympus und erneut müssen sich Deunan und ihr Partner Briareos dieser entgegenstellen. Aufgepeppt wird dieser Actionplot dann noch durch die Einführung eines Bioroiden der nach Briareos DNA erschaffen wurde und diesem, aus der Zeit vor seinem Unfall, dementsprechend zum verwechseln ähnlich sieht.
So konzentriert sich die Geschichte gewohntermaßen auf zwei Punkte, die Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren und die Rettung der Welt.
Beides gelingt an sich stimmig, rutscht aber gern mal ins Klischeehafte ab, was man einem Actionfilm aber durchaus verzeihen kann.
Als einen solchen würde ich „Appleseed - Ex Machina“ aber auch klar einstufen, denn die philosophischen und politisch-gesellschaftlichen Fragestellungen die der Manga und auch die älteren Verfilmungen teilweise noch aufwarfen, sind hier ziemlich reduziert und höchstens noch als Randnotiz vorhanden. Das macht den Film natürlich schön rasant und kurzweilig und lässt auch den nötigen Platz für die emotionale Ebene zwischen den Figuren, beraubt der Geschichte aber auch bisschen ihren Flair. Andererseits muss man so fair sein und sagen das nun wiederum Mamoru Oshii bei Link seinen Link beiden Shirow Verfilmungen für einen allzu großen Fokus aufs philosophische massiv kritisiert wurde. (lähmende Dialoge, zu wenig Action, etc.)
Man kann es also sowieso nicht allen recht machen.
Betrachten wir Ex Machina also als reinen Actionfilm im Politgewand und man muss sagen das die Inszenierung eigentlich durchweg gelungen ist. Die Geschichte ist halbwegs schlüssig und bietet einen brauchbaren Boden für viel Geballer und coole Fightmoves in Zeitlupe (nicht umsonst legt man wert auf John Woo als Produzenten) die noch dazu optisch perfekt präsentiert werden. Immer noch im reinen CGI Gewand hat man erfreulicherweise dem Plastiklook der 2004er Version abgeschworen, was mir sehr entgegen kam. So mit gibt es eigentlich wirklich kaum noch etwas auszusetzen, die Bilder sind fantastisch und voll mit Bewegung, Dynamik und grandiosen Lichteffekten. Einzig die Gesichter wirken manchmal doch noch etwas Steif und emotionslos. Hier scheint es noch Nachholbedarf bei der Entwicklung zu geben.

Im Großen und Ganzen kann ich „Appleseed - Ex Machina“, wie auch seinen Vorgänger, jedem Actionfan nur empfehlen. Die Story hat im Vergleich etwas weniger Tiefgang, dafür gibt’s noch bessere Action und ein stark verbessertes Design.
Für manch einen alten Shirow Fan mag der Film aber auch eine Enttäuschung sein, ist er doch mehr moderner Big-Budget Bombast als typischer Shirow Flair.

Screenshots

Bild 1

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 Info
Originaltitel:Ekusu makina
Lauflänge:ca. 100 Minuten
Freigabe:FSK ab 12 Jahren
Jahr:2007
Regie:Shinji Aramaki
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 9.jpg 9/10

Sound:

 8.jpg 8/10

Story:

 7.jpg 7/10

 Gesamt:

  8/10

Aufrufe: 5038
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-787.htm