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Rumic Theater
Story

The Tragedy of P

Frau Haga und ihre Familie leben in einem ziemlich streng geführten Wohnblock. Besonders die Vorsitzende des Mieterkomitees, Frau Kakei, achtet streng auf die Einhaltung aller Vorschriften, besonders was das Verbot von Haustieren angeht. Schon einige Mieter mussten deswegen den Block verlassen.
Umso geschockter ist Frau Haga, als ihr Mann eines Abends einen Pinguin mit nach Haus bringt, den er von einem wichtigen Kunden zum sitten bekommen hat. Nur eine Woche soll er bleiben, doch reicht schon ein Tag um die Familie in mächtige Schwierigkeiten zu bringen.
Die Situation spitzt sich allerdings noch mehr zu, als Frau Hages Sohn all seine Klassenkammeraden mitbringt, um den Pinguin zu sehen. Unter ihnen ausgerechnet auch der Sohn von Frau Kakei.


Merchant of Romance

Yukari ist Leiterin einer Hochzeitshalle namens „Romance Hall“, in der verschiedene Arten von Hochzeiten angeboten werden. Den Laden hat sie dereinst von ihrem Vater übernommen, doch schon damals lief das Geschäft nicht mehr sonderlich gut. Seit dem ihr Mann sie auch noch verlassen hat, ging es immer weiter bergab und nun steht sie und ihre Angestellten vor dem Ende.
Die Halle muss schließen, bevor der Verlust zu groß wird. Schon jetzt ist kaum mehr genug Geld da um die Löhne zu bezahlen.
Doch just an diesem Punkt trifft ein älteres Paar aus Amerika ein. Der Mann arbeitete einst in der „Romance Hall“ und bekam von Yukaris Vater eine Menge Geld geliehen, um nach Amerika gehen zu können. Nun wollen er und seine Frau dort heiraten wo alles anfing.


Middle Aged Teen

Eigentlich hat es Toshio Furuta geschafft. Nach langen Jahren des Wartens bekommt er nun endlich die ersehnte Beförderung. Das einzige kleine Manko an der Sache, ist seine neue Stelle, die liegt nämlich in Hokkaido. Doch wird das schon kein großes Problem sein, bei dem Karrieresprung und der Gehaltserhöhung.
Aber da hat er sich getäuscht. Weder seine Frau noch sein Sohn Minoru denken auch nur im Traum daran umzuziehen. Stattdessen scheinen sie sich mit dem Gedanken, dass ihr Vater schön weit weg arbeitet und nur mehr noch das Geld nach Hause schickt, sehr gut anfreunden zu können.
Doch bevor es soweit kommt, passiert das Unglück.
Nach einer Feier mit seinen Kollegen entschließt sich Toshio, trotz angetrunkenem Zustand, den Heimweg lieber allein und per pedes zu bestreiten. Doch da kommt er nicht an. Stattdessen findet ihn seine Frau am nächsten Tag im Krankenhaus, ohne Geld und ohne Kreditkarte, dafür hat er nicht nur eine Kopfverletzung, sondern auch noch sein Gedächtnis verloren und hält sich für einen 13jährigen. Und wer ist die mysteriöse Schülerin, von der er Fotos in seiner Tasche hat?


In a pot

Familie Tonegawa war in ihrem Häuserblock eines der Top Gesprächsthemen. Die arme alte Großmutter Tonegawa musste sich quasi allein um den Haushalt der Familie kümmern, da ihre Schwiegertochter kaum Interesse zeigte für ihren Mann und sich zu sorgen, oder einfach nicht im Stande dazu war. Stattdessen machen Gerüchte die Runde das sie die alte Frau sogar geschlagen und misshandelt haben soll.
Doch nun sind sowohl die Schwiegermutter, als auch ihr Mann tot. Gestorben nach einem schweren Verkehrsunfall.
Auf ihrer Trauerfeier scheint Frau Tonegawa wenig Anteilname zu zeigen und auch Asakawa ist etwas erschüttert über ihre Kaltherzigkeit.
Als Frau Tonegawa allerdings kurz danach an das Familiengrab der Familie fährt, um dort die Urnen der beiden beizusetzen, und Asakawa ihre Blumen zur Fürsorge überlässt, findet die in einem der Töpfe eine schreckliche Überraschung und kommt so auf die wahre Geschichte der Familie Tonegawa.


Aberrant Family F

Seit sie in einem Restaurant eine Nachbarin über die finanzielle Situation ihrer Familie hat sprechen hören, ist für die junge Hazuki alles anders. Ihre Eltern benehmen sich seltsam und nun hat sich die ganze Familie auch noch zu einem kostspieligen Familienausflug aufgemacht. Irgendetwas stimmt ganz und gar nicht, das ist Hazuki klar. Nur was haben ihre Eltern vor?
Wieso fahren sie mit den Kindern weg, wenn sie doch kein Geld mehr haben?
Hazuki beschleicht ein grauenvoller Verdacht. Doch kann sie ihren bösen Vorahnungen entkommen?


As long as you are here

Als die Firma, in der er über 30 Jahren gearbeitet hat, Bankrott geht, bricht für Herrn Dohmoto eine Welt zusammen. Nach außen hin bleibt er zwar gefasst und versucht Würde zu zeigen, wie es einem Mann von seinem Format geziemt, aber innerlich macht es ihm doch schwer zu schaffen. Als seine Frau erkrankt und deshalb nicht zu ihrer Teilzeitarbeit in einen Imbiss gehen kann, sieht er seine Chance gekommen wieder nützlich zu sein.
So mimt er fortan die Vertretung für seine Frau, doch seine Schwierigkeiten sich dieser neuen Arbeit anzupassen sind enorm. Sein imposantes Auftreten, das er sich in 30 Jahren Arbeit in einer hohen Position angeeignet hat, schüchtert die Kunden ein und seine Überkorrektheit und geringe Toleranz gegenüber Fehlverhalten verursacht immer wieder Reiberein.
Herr Dohmoto versucht zwar sein bestes sich den neuen Gegebenheiten anzupassen, doch kann ihm wirklich gelingen 30 Jahre Persönlichkeit abzustreifen und sich zu ändern?


Hundred Years Love

Als Risa Hoshino im Alter von 90 Jahren stirbt, finden die Anwesend unter ihrem Kopfkissen ein Medaillon mit dem Bild eines jungen Patienten. Doch kaum wundern sie sich darüber, warum die alte Dame das Bild eines jungen Mannes bei sich trägt, den sie kaum kennt, erwacht Risa plötzlich wieder zum Leben und fordert das Medaillon zurück.
Wie sich herausstellt sieht der junge Patient einem Mann aus Risas Vergangenheit sehr ähnlich, der sich einst von einer Klippe stürzte weil sie seinen Heiratsantrag ablehnte.
Nun glaub sie in der Beziehung des jungen Mannes und einer der Krankenschwestern die Reinkarnation ihres eigenen traurigen Schicksals zu sehen und versucht alles um eine 2te Tragödie zu verhindern.
Hilfreich sind ihr dabei ihre übernatürlichen Kräfte, die sie seit ihrem kurzen Tod besitzt.


In Lieu of Thanks

Als Frau Kobato mit ihrer Familie in einen neuen Wohnblock zieht, hat sie noch keine Ahnung was in den nächsten Wochen auf sie zukommen soll.
Wie sie bald erfährt ist der Block unterteilt in zwei Lager. Die die sich von Frau Shiratori, der Königin des Blocks, unterdrücken lassen, und Frau Ukai, die sich nicht von Frau Shiratori herumschubsen lässt.
Schon bald gerät auch Frau Kobato zwischen die beiden Parteien, und als sie der alten Frau Ukai hilft, als diese stürzt, steht sie ein für alle Mal auf Shiratoris Abschussliste.
Doch Frau Ukai lässt Kobato ihren sprechenden Vogel als Hilfe da, und tatsächlich, mit nur zwei Worten schafft er es Frau Shiratori in Schach zu halten. Doch was hat es mit diesen Worten auf sich und warum haben sie so eine beängstigende Wirkung auf Frau Shiratori?


Living Room Love Song

Als eine Frau Makiko ausgerechnet an ihrem Hochzeitstag an einer Lebensmittelvergiftung stirbt, scheint es als ob der Abteilungsleiter Herr Tadokoro ziemlich darunter leidet.
Jeden Tag lädt er seine Angestellten nach der Arbeit irgendwohin ein, um nicht nach Hause zu müssen, und da sie dem alten Mann ungern unter der Einsamkeit leiden lassen wollen, machen die Angestellten auch mit.
Doch der wahre Grund, warum Herr Tadokoro ungern nach Hause will ist ein anderer. Seit ihrem Tod spukt der Geist seiner Frau in ihrem Haus herum und macht es sich dort gemütlich. Dummerweise kann niemand außer Herr Tadokoro ihn sehen, so das er auch mit niemanden darüber sprechen kann, ohne zu riskieren für Verrückt erklärt zu werden.
Als dann plötzlich eine von Tadokoros Mitarbeiterinnen, die bezaubernde Hitomi Momoi, beginnt dem ihm Gesellschaft zu leisten und sich etwas um den allein lebenden Witwer zu kümmern, kommt es natürlich zwangsläufig zu Reibereien, denn der Geist seiner Frau sieht das Interesse des jungen Fräuleins an ihrem Mann gar nicht gerne.


House of Tossing

Ritsuko und ihr Mann Hirooka können sich eigentlich nicht beschweren. Sie haben eine nette Familie aufgebaut, leben in einem großen Haus und sind finanziell abgesichert.
Doch gibt es da eine Sache, die besonders Ritsuko das Leben schwer macht, der Müll vor ihrem Haus.
Irgendweswegen scheinen die Leute die Ecke vor ihrem Haus für einen Müllabladeplatz zu halten.
Doch alles soll noch viel komplizierter werden, als eines Tages eine Kiste mit seltsamen Masken vor ihrem Haus steht. Wie sich herausstellt gehört das Zeug Hirookas neuem Chef, der gleich um die Ecke wohnt. Der hat in vielen Jahren des Reisens mit seiner Frau eine beachtliche Sammlung derartiger Andenken aufgebaut und hütet sie wie seine Kinder. Seine Frau allerdings ist weniger begeistert von diesem Tick ihres Mannes und versucht alles um die Dinger irgendwie loszuwerden.
So werden Ritsuko und Hirooka unfreiwillig zu einem Teil dieses seltsamen Spieles, aus dem sie sich aus Angst und Respekt vor Hirookas Boss scheinbar nicht mehr befreien können.
Und die Situation eskaliert, als Hirooka und sein Boss zu einer Geschäftsreise aufbrechen und die Frau des Chefs diese Gelegenheit dazu nutzen will ein für alle mal klar Schiff zu machen.


One Day Dream

Als Shinonome eine Einladung zum Klassentreffen der 3ten Klasse der Junior High bekommt, erwachen in ihm die Erinnerungen an seine erste große Liebe. Zu Hause fühlt Shinonome sich schon länger nicht mehr wirklich willkommen. Seine Frau kümmert sich nur noch um seinen Sohn, der bald Examen hat und auch seine Frage nach den Neujahrsferien wird von ihr brüsk abgeschmettert. Ihr Sohn müsse schließlich lernen und er solle bloß nicht denken er könnte sich betrinken oder laut Comedyshows im TV schauen.
Abgelehnt von seiner Familie, flüchtet sich Shinonome immer mehr in die Erinnerungen und beschließt letztendlich zum Klassentreffen zu fahren, um seine Jungendliebe Seiko wieder zu sehen.
Doch während er auf der Fahrt noch in den schillerndsten Farben von ihrem Wiedertreffen träumt, erwartet ihn auf dem Klassentreffen selbst eine böse Überraschung.


Large-Sized Happines

Schon lange war es der Traum von Ryuichi und seiner Frau Hanako aus dem beengten Appartement aus- und in ein neues, großes Haus einzuziehen.
Dafür nehmen die beiden auch gern in Kauf, dass sie sich das neue Haus mit Ryuichis Mutter werden teilen müssen, da die einen nicht geringen Teil zum Preis besteuert.
So nimmt sich Hanako fest vor ein gutes Verhältnis zu ihrer Schwiegermutter aufzubauen, damit sie alle in Frieden zusammen leben können.
Doch das Schicksal scheint sich gegen sie zu wenden.
Als die Mutter bei den beiden ins Appartement zieht taucht zeitgleich mit ihr plötzlich eine riesige Gestalt auf, die aber nur Hanako sehen kann und die alles tut um einen Keil zwischen ihr und ihrer Schwiegermutter zu treiben. Es scheint so als wollte das Wesen nicht, dass sie alle zusammen in das Haus ziehen und ihm scheint auch jedes Mittel recht zu sein, um dies zu verhindern. Doch was hat es mit dieser seltsamen Erscheinung auf sich und warum ist sie so vehement dagegen, dass die Familie zusammen in das Haus zieht?


The Executives Dog

Das Leben von Familie Kogure verlief bisher eigentlich eher in ruhigen Bahnen. Der Vater ist Büroangestellter, die Mutter Hausfrau, die Tochter geht zur Schule und der Sohn noch in den Kindergarten. Von Vorgesetzten ihres Mannes, gleichzeitig ein alter Studienfreund, konnten sie ein relativ preisgünstiges Haus erwerben, und auch wenn es nicht sonderlich groß ist, so fühlen sie sich doch wohl dort.
Doch all das soll sich ändern, als der Vorgesetzte ihnen plötzlich den Hund seiner geliebten zum sitten aufschwatzt.
Seine Frau und deren Eltern (ihr Vater ist der Boss der ganzen Firma) haben Lunte gerochen und er musste seine Geliebte für eine Weile untertauchen lassen. Leider sind in dem Hotel keine Tiere erlaubt, so das er nicht weiß wohin mit dem Hund und ihn nun kurzerhand bei den Kogures einquartiert.
Aber als sei das noch nicht Ärger genug folgt dem Hund bald auch noch seine Besitzerin, und die beginnt auch gleich das Haus und die Rolle der Chefin für sich zu beanspruchen.
Für Frau Kogure freilich eine unhaltbare Situation.

Meinung

Die 13teilige Animeserie „Rumic Theater“ basiert auf verschiedenen Short Mangas der berühmten japanischen Mangaka Rumiko Takahashi (u. a. Ranma ½, Inu Yasha, Maison Ikkoku). Die Short Stories auf denen die einzelnen Folgen basieren entstanden dabei zwischen den Jahren 1987 und 2000.
Allerdings sind die Folgen in keiner besonderen (chronologischen) Reinfolge.
Die Geschichten die in den Folgen erzählt werden schwanken von realistisch (hauptsächlich die ersten) bis hin zu Geschichten rund um Geistererscheinungen oder übernatürlich Kräfte, zumeist angesiedelt im traditionellen japanischen Volksglauben.
Immer wieder kehrende Motive in den Geschichten sind z. B. die Angst vor Vorgesetzten oder allgemein Menschen von denen man Abhängig ist, und das die Protagonisten nicht in der Lage sind derartigen Personen gegenüber ihre wahren Gefühle und Meinungen zu äußern, sondern sich ihnen stattdessen unterwerfen. Ebenfalls werden Themen wie Zukunftsangst oder die Schwierigkeit sich zu verändern und neuen Lebensumständen anzupassen angesprochen. Aber auch das man Leute nicht vorschnell bewerten und verurteilen sollte oder das man manchmal einfach zu Blind ist den richtigen Weg zu sehen.
Man sieht es geht generell um Leute die Probleme haben und damit hadern diese zu überwinden und dies zumeist am Ende auch auf die ein oder andere Art schaffen. Nicht immer so das „alles wieder gut ist“, aber doch auf eine Weise die Hoffnung macht.
In diesem Sinne ist auch „Rumic Theater“, trotzt vieler tragischer Momente, eine Serie die immer einen positiven Schlusspunkt setzt und ihren Zuschauern Mut machen will.
Besonders gefallen haben mir dabei die Folgen „As long as you are here“ und „One Day Dream“. Die erste handelt von einem Mann, dessen Firma nach 30 Jahren Bankrott geht und der darauf hin alles versucht um wieder einen Job zu bekommen und Fuß zu fassen. Er versucht sogar seine kranke Frau in einem Lokal zu vertreten, allerdings ist es nicht leicht eine Persönlichkeit die in 30 Jahren arbeit in einer leitenden Position gewachsen ist einfach so umzukrempeln, was dazu führt das er schwere Probleme im Umgang mit den Kunden hat.
Die zweite erzählt von einem Büroangestellten, der sich zu Hause bei seiner Familie nicht mehr willkommen und geachtet fühlt, und der mit Hilfe einer Einladung zu einem Klassentreffen, die von seiner ehemaligen Jugendliebe unterzeichnet wurde, in eine Traumwelt aus Hoffnungen und Erinnerungen an schönere Zeiten zu entkommen versucht. Das Klassentreffen selber ist dann freilich um einiges ernüchternder.
Wie bei diesen so liegt auch bei den anderen Episoden eine ihrer größten Stärken in der Möglichkeit die sie dem Zuschauer bietet sich in die Charaktere und deren Probleme hinein zu versetzten. Ich denke die meisten werden sich zumindest in einer der Folgen wieder finden können oder haben zumindest schon einmal so ähnliche Erfahrungen gemacht oder Probleme gehabt. Egal ob sie nun aus Japan kommen oder nicht. Auch wenn „Rumic Theater“ natürlich speziell auf Eigenheiten der japanischen Gesellschaft setzt, viele Dinge kann man genauso gut in unsere Gesellschaft übertragen.
Auch hat mich begeistert mich begeistert wie gut die Mischung aus Humor und Sentimentalität in den meisten Folgen funktioniert. Auch wenn jede Folge ein mehr oder weniger ernstes Grundthema hat, so wird doch nicht darauf verzichtet auch ein paar (animetypische) Gags mit einzubauen. (spätesten hier werden sich auch alle Takahashi Fans heimisch fühlen)
Diese werden aber andererseits auch so gut zu platziert, dass sie die ernsten Geschichten nicht ins lächerliche ziehen oder die angestrebte Dramatik kaputt machen.
Wiedererkennungswert haben auf jeden Fall auch die Chara-Designs. Wer Takahashis bekannte Serien gesehen hat, dem wird so manches Gesicht in „Rumic Theater“ ziemlich bekannt vorkommen. An sich sicherlich erst einmal nichts schlechtes, solange diese Ähnlichkeiten nur zwischen verschiedenen Serien auftauchen. Leider ist es hier allerdings so, dass derartige Ähnlichkeiten auch zwischen den einzelnen Episoden vorkommen. So sehen sie Herr Dohmoto aus Episode 6 und der Masken sammelnde Chef aus Episode 10 verdammt ähnlich. Auch tauchen oft im Hintergrund Figuren aus anderen Episoden wieder auf. Einerseits könnte man denken, soll so eine Verbindung zwischen den einzelnen Folgen geschaffen werden, das sie z. B. alle ungefähr zur selben Zeit in derselben Stadt spielen. Andererseits passt genau das manchmal aber auch nicht, so taucht in einer Folge z. B. sowohl ein Herr Dohmoto Look-alike, als auch der rosa Hase auf, und das in derselben Szene.
Auch könnte man den Charadesigns vorwerfen, dass sie dafür das die Serie erst 2003 produziert wurde etwas altbacken wirken. Allerdings ist das erstens eben Takahashis Stil und zweitens stammen die Mangavorlagen mitunter ja auch noch aus den späten Achtzigern und frühen Neunzigern.
Außerdem finde ich den Stil auch so ziemlich sympathisch.
Auch die übrigen Zeichnungen lassen eigentlich kaum zu wünschen übrig. Alles ist durchweg ordentlich und besonders die Panoramabilder der Stadt sind zum Teil für eine Serie äußerst detailliert.
Ebenso positiv zeichnen sich die Animationen aus, die zwar nicht übermäßig spektakulär, für eine Serie aber sehr ansehnlich sind. Zudem ist das meiste trotzt 2003er Baujahr noch schöne Handarbeit und der Computer kommt eher selten zum Einsatz. Wenn sieht man es dafür aber auch hin und wieder recht deutlich. Hier könnte man vielleicht noch etwas geschickter beim Zusammenfügen der beiden Elemente vorgehen, wie man es auch in andere Szenen so schön gemacht hat.
Das ist aber nun wirklich kein großer Kritikpunkt und wer sich beim Sehen wirklich davon gestört fühlt, der ist mit „Rumic Theater“ wohl eh falsch beraten, denn die Geschichten scheinen ihn oder sie nicht sonderlich zu fesseln.

So bleibt „Rumic Theater“, trotz einiger kleiner Schwachpunkte, auf jeden Fall eine außergewöhnliche Serie, die mit einer guten Mischung aus Anspruch, Drama und Humor zu begeistern weiß. Ich kann sie eigentlich nur empfehlen, und wem Animes wie Link „Now and Then, Here and There“ oder Mangas wie die Link „Fuyumi Soryo Short Stories“ gefallen, der dürfte denk ich auch hier richtig liegen.

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 Info
Originaltitel:Takahashi Rumiko gekijô
Lauflänge:ca. 25 Minuten pro Episode
Episoden:13
Freigabe:FSK ab 12 Jahren
Jahr:2003
Regie:Akira Nishimori
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 7.jpg 7/10

Sound:

 8.jpg 8/10

Story:

 8.jpg 8/10

 Gesamt:

  8/10

Aufrufe: 4681
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-536.htm