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Königin der 1000 Jahre (Kinofilm)
"Shin Taketori Monogatari: 1000-nen Joou" aka "Die Königin der 1000 Jahre", aus der Feder von Leiji Matsumoto (Captain Harlock, Galaxy Express 999), gehört zweifellos zu den ganz großen Spaceoperas des 70/80er Sci-Fi Booms im Animegenre. Die TV-Serie zum Manga wurde ein riesen Erfolg und im Zuge dessen in viele Länder, auch nach Deutschland, verkauft, wo sie Anfang der 90er auf Tele 5 (Bim Bam Bino!) zu sehen war und auch mir das erste mal vor die Augen kam.
Direkt nach Abschluss der Serie in Japan wurde dann auch dieser zusammenfassende Spielfilm produziert, der die Geschichte der Königin in stark verkürzter und leicht veränderter Form auch noch ins Kino bringen sollte.
Das man die Handlung dabei von einer Serienlaufzeit von bestimmt gut 1000 Minuten auf 120 herunter subtrahieren musste lässt freilich schon erahnen das in dieser Version nicht wirklich viel aus der ursprünglichen Geschichte erzählt werden kann und in der ... (weiter)
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Das Jagdgewehr
In drei Briefen von drei Frauen erzählt Yasushi Inoue die Geschichte einer verbotenen Liebe.
Aus drei Blickwinkeln beleuchtet er das Leben eines Mannes der zwischen zwei Frauen gefangen war. Dreizehn Jahre lang Liebe und Lügen, Glück und Leid.
In großartigen Worten analysiert Inoue die Beziehung dieser vier Menschen zueinander. In einige wenige Seiten Briefpapier komprimiert er dreizehn Jahre Leben und ergründet die Persönlichkeiten und Seelen seiner Protagonisten, lässt die drei Frauen alles auf den Tisch packen was lange in ihnen verborgen blieb und zeichnet so ein Bild menschlicher Unzulänglichkeiten.
Es ist ein tragisches Bild, eines von Zusammensein aber sich nicht wirklich kennen. Eines von sich lieben aber sich nicht wirklich verstehen. Es ist die Erklärung dafür wie die bloße Ansicht eines Rückens einen andren Menschen instinktive die umfassende Einsamkeit fühlen lassen kann, die der Besitze ... (weiter)
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