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End Of The World
Die Geschichte klingt jetzt so vielleicht ganz spannend, macht im Endeffekt aber absolut überhaupt keinen Sinn. Erklärt wird nichts, der Zuschauer komplett im dunkeln gelassen. Mehr als einen kurzen Blick auf die Geschehnisse wird einem nicht gewährt. Mit viel Muße könnte man versuchen das ein oder andere herauszulesen. Face sagt etwas von wegen "letzte Chance" woraus man entnehmen könnte das Yuko schon öfters in der anderen Welt gekämpft hat, im Grunde ist das aber alles vergebene Liebesmüh. Einen Sinn oder irgendeine tiefere Bedeutung bekommt die Geschichte davon auch nicht. Dennoch ist das ganze auf Grund seiner kurzen Laufzeit von gerade mal knapp 10 Minuten interessant zu sehen und auf jeden Fall mal wieder was anderes.
Dazu kommt der recht eigenwillige Zeichenstiel der wenig auf Schatten setzt, wodurch alles recht "flach" aussieht. Auch die Designs sind für Animeverhältnisse eher ungewöhnlich. Leider sind besonde ... (weiter)
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Black Blizzard
Der Name Yoshihiro Tatsumi sollte, nicht zu Letzt durch die unermüdliche Arbeit des Verlagshauses Drawn & Quarterly, inzwischen auch keinem westlichen Fan von Gekiga (Erwachsenen-Manga) mehr fremd sein, war Tatsumi doch einer von denen die dieses Genre wie niemand sonst geprägt haben. (für mehr Informationen siehe A Drifting Life)
Mit "Black Blizzard" gibt man dem westlichen Fan die Möglichkeit auch mal einen Blick auf die Anfangszeit von Tatsumis schaffen zu werfen. Wobei Anfangszeit sicher ein dehnbarer Begriff ist, hatte er zum Erscheinen von "Black Blizzard" doch auch schon drei Jahre als Mangaka hinter sich und bereits 17 lange Bände und zahlreicher Kurzgeschichten gezeichnet.
Nichts desto trotz kann man im direkten Vergleich zu den späteren Geschichten wie aus Good-Bye oder Abandon the old in Tokyo, die in einem sehr realistischem Setting spielen und sich bevorzugt mit dem Grotesken beschäftigen das zu weil hinter der " ... (weiter)
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