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Die letzten Glühwürmchen
Mit "Die letzten Glühwürmchen" (DlGw) gab Isao Takahata seinen Einstand als Regisseur beim, von ihm und Myazaki gegründeten, Studio Ghibli und lieferte gleich einer der ganz großen Glanzleistungen dieses herausragenden Studios ab. Und nicht nur das, "Die letzten Glühwürmchen" ist nicht nur in der Ghibli-Filmografie einer der Glanzpunkte, sondern einer der besten Animes, ja sogar besten Filme überhaupt, die ich je gesehen habe. DlGw gelingt was nur wenige Filme erschaffen, er ist so wie er ist perfekt. Es gibt nichts was ich, hätte ich die Möglichkeit, an dem Film ändern würde.
Die Geschichte, beruhend auf dem Buch "Hotaru no haka" von Akiyuki Nosaka (der darin seine eigenen Erlebnisse während des 2ten Weltkrieges verarbeitet), wird von Takahata wirklich unglaublich liebevoll und herzergreifend umgesetzt. Anti-Kriegsfilme gibt es ja viele, aber leider spielen in den meisten immer nur Soldaten die Hauptrolle. Es wird da ... (weiter)
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Mori no yakyu-dan
Der gerade einmal gut eine Minute lange Kurzfilm "Mori no yakyu-dan" aus dem Jahre 1934 scheint wohl nur mehr ein Fragment eines eigentlich einmal längeren Werkes zu sein.
Zumindest liegt dieser Schluss nahe, denn die Szenen eines Baseballspiels wirken doch arg unvollständig und das abrupte Ende wird wohl auch nicht so gewollt sein.
Allerdings, wie so oft bei derartig alten japanischen Anime-Kurzfilmen, nichts Genaues weiß man nicht. Man hat sich damals halt noch nicht so die Gedanken um Datenbanken und Archive und den Erhalt für die Nachwelt gemacht, bzw. hatte wohl auch gar nicht die Mittel dazu.
Die Story rund um das tierische Baseballspiel bedient jedenfalls eines der damals typischen Genres und findet sich sogar ganz ähnlich z. B. im 3 Jahre jüngeren "Oira no yakyu" wieder.
Das dieser "Mori no yakyu-dan" allerdings sowohl von den Zeichnungen, als auch Animationen direkt in den Schatten stellt, zeigt denke dann klar das er ... (weiter)
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