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Godzilla vs. Mechagodzilla II
Story

Während die G-Force mit Hilde der geborgenen Überreste von Mecha-Ghidorah einen neuen Mecha-Godzilla als ultimative Waffe aufzubauen versucht, findet ein Forschungstrupp auf einer abgelegenen Insel zwei riesige Eier, von denen eines zwar zerbrochen, das andere aber in Takt geblieben ist.
Sofort vermutet der Leiter der Expedition das es Radon-Eier sein könnten und wie zum Beweis taucht Radon auch kurz darauf auf und greift die Menschen an, wird aber seinerseits vom ebenfalls auftauchenden Godzilla attackiert, so dass die Menschen mit dem intakten Ei fliehen können.

In Kyoto angekommen wird das Ei sofort in ein Labor gebracht und untersucht. Unterdessen hat die G-Force ihren Mecha-Godzilla fertig gestellt und bereitet sich auf seinen ersten Einsatz vor. Ganz zum Unmut des Piloten Kazuma, denn sein „Baby“ Garuda, die bisherige Superwaffe der G-Force, soll nun eingemottet werden.
So macht er sich, statt ordentlich dem Training für den neuen Mecha-Godzilla nachzugehen, auf den Weg ins Labor um das vermeintliche Radon-Ei zu begutachten und trifft dort auf die junge Wissenschaftlerin Azusa, zu der das Ei eine besondere Beziehung aufgebaut zu haben scheint.
Doch kurze Zeit später stellt sich heraus das alle sich geirrt haben, denn aus dem Ei schlüpft kein Radon sondern ein Godzilla-Baby, das tatsächlich Azusa als eine Art Mutter ansieht.

Doch lockt das frisch geschlüpfte Baby auch Godzilla an, der prompt an Land geht und sich durch die Stadt zum Forschungslabor vorkämpft. Das Militär und die G-Force versuchen vergeblich ihn zu stoppen, zwar scheint es erst so könnte Mecha-Godzilla mit ihm fertig werden, aber dann macht eine technische Panne ihnen einen Strich durch die Rechnung. Godzilla kann erst gestoppt werden als man das Baby in einen Schalldichten Raum bringt. Daraufhin zieht Godzilla wieder ab und das Baby wird schließlich in eine speziell für es eingerichtete Aufzucht-Anlage gebracht, wo es zusammen mit Azusa lebt und auch Besuch von Kazuma und einigen Kindern aus dem Telepathie-Schulzentrum bekommt.

Derweil steht aber auch Radon wieder von den Toten auf und verwandelt sich in Feuer-Radon und auch Mecha-Godzilla wurde repariert und das Militär will seine Schmach nun wieder wett machen. Als genialen Plan will man Godzilla mithilfe des Babys auf eine abgelegene Insel locken und ihn dort bekämpfen, doch Radon macht ihnen einen Strich durch die Rechnung in dem er den Container mit dem Baby klaut und nach Tokio bringt, wo er und Godzilla und Mecha-Godzilla und auch die aus der Mottenkiste geholte Garuda schließlich zum finalen Kampf aufeinander treffen.

Meinung

„Godzilla gegen MechaGodzilla II“ sollte nach ersten Planungen eigentlich der letzte Film der zweiten Generation (1984-1995) werde, weil damals schon die US-Version in Planung war. Tatsächlich sollten aber noch zwei weitere Filme folgen, da es auch mit dem US-Pendant noch bis 1998 dauerte.
Nichts desto trotz hatte man mit der Einführung eines zweiten Nachwuchs-Godzillas (der erste erschien bereits 1967 in Link Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn) sicher schon eine Highlight zum Finale der zweiten Generation bereit. So war der Kleine aber nicht der Abschluss und durfte auch in den beiden nachfolgenden Filmen auftreten.
Ebenfalls als wiederkehrende Bekannte der zweiten Generation mit dabei sind natürlich die G-Force und ihre Anti-Monster-Superwaffen und auch die Telepathen, allen voran die Rolle der Miki.
Eine Wiederauferstehung feierte zudem das beliebte Monster Radon (bzw. Rodan), dass 1956 in einem eigenen Film („Rodan - Die fliegenden Monster von Osaka“) gestartet war und seit dem öfters mal bei Godzilla vorbeischauen durfte. Zudem verwandelt er sich hier auch noch in Feuer-Radon und ist von da an nicht nur rot, sondern hat auch einen coolen Energiestrahl!

Generell haben die Monster dieses Mal eine große Menge an Screen-Time. Schon zu Beginn des Film dürfen Radon und Godzilla sich ein erstes Mal ordentlich duellieren, in der darauf folgenden Story-Zeit spielen Mecha-Godzilla und vor allem Baby-Godzilla immer wieder mit und schnell kommen auch die großen wieder zum Einsatz bis hin zum ausgedehnten Finalkampf.
Die Geschichte ist dabei trotz, oder vielleicht gerade wegen, der knappen Zeit die ihr bleibt ganz unterhaltsam geworden. Natürlich beinhaltet sie wieder jede Menge Schwachsinn, von der Verwandlung Radons durch ein Lied, über die Heilung Godzillas bis hin zu der genialen Erklärung das Radon Baby-Godzilla natürlich zu Hilfe kommt weil sie Halbbrüder seien. (Wie jetzt?)
Aber dafür sind die Szenen mit Baby recht knuffig geraten und der kleine sieht auch irgendwie niedlich aus und selbst die leichte, obligatorische Liebesgeschichte ist ganz nett inszeniert. (Ausflug mit dem Mini-Flug-Roboter)
Zum Schluss wird’s dann sogar richtig dramatisch, wenn Godzilla, der hier eigentlich weder der gute Retter der Menschheit noch wirklich der böse Zerstörer ist, mit einem fiesen Trick querschnittsgelähmt werden soll und sich das Militär auch nicht zu schade ist das süße kleine Baby als Köder einzusetzen. Am Ende lernen aber auch sie ihre Lektion, wie es in einer furchtbar schmalzigen Abschlussszene von der gebeutelten Mecha-Godzilla Besatzung festgestellt wird.

Davor gibt’s aber noch einmal richtig dicke Monsteraction in der mal wieder große Teile Tokios platt gemacht werden. Erst darf Radon gegen Mecha-Godzilla ran und unterliegt, dann versucht Godzilla sein Glück und schafft es auch fast, doch in letzter Sekunde fusioniert sich Mecha-Godzilla mit der alten Schleuder Garuda zu Super-Mecha-Godzilla und zerstört Godzillas zweites Gehirn.
Nun scheint schon alles verloren, aber Radon nimmt auf Grund von Baby-Godzillas flehen nochmal seine letzten Kräfte zusammen und heilt und verschmilzt mit Godzilla, worauf der nun seinerseits Super-Mecha-Godzilla komplett demontiert.
Irgendwann zwischendurch (oder war es kurz davor? Die Übersicht ging mir etwas verloren) darf auch noch einmal das unbelehrbare Militär ran und all seine, seit dem letzten vergebenen Versuch wieder aufgebauten, Panzer, Laserkanonen und Flugzeuge verheizen, die für die Monster nicht viel mehr als eine lästige Mücke für einen Menschen sind. Die blöden Generäle lernen es aber einfach nie.
So aber wird also aus allen Rohren gefeuert und es kracht und rumst und raucht und funkt an allen Ecken und Enden, das es das reinste Fest ist. Da stört nicht mal das Godzilla kurze Zeit in alte Wrestling-Manier zurückverfällt und mit Mecha-Godzilla um sich schmeißt. Völlig egal, solang er nur bitte noch ein Sportstadium platt macht.

So ist „Godzilla gegen MechaGodzilla II“ ein weiterer toller Godzilla aus der zweiten Generation, der eigentlich jedem Godzilla-Fan und Freund gepflegter japanischer Monsterkloppereien gefallen dürfte.
Wenig Story, die dafür aber sogar ganz unterhaltend, und ansonsten Non-Stop-Action. So lob ich mir das.

Screenshots

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Bild 10

 Info
Originaltitel:Gojira vs Mekagojira
Land:Japan
Jahr:1993
Regie:Takao Okawara
Medium:DVD (splendid)
Lauflänge:ca. 102 Minuten
Freigabe:FSK ab 12 Jahren
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Optik:

 8.jpg 8/10

Effekte:

 8.jpg 8/10

Sound:

 8.jpg 8/10

Story:

 7.jpg 7/10

 Gesamt:

  8/10

Aufrufe: 3580
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-969.htm