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KissXSis
Story

Seit jüngster Kindheit lebt Keita mit seinem Vater, seiner Stiefmutter und seinen beiden Stiefschwestern Ako und Riko zusammen, die für ihren kleinen Bruder immer die Beschützerinnen spielten. Doch in letzter Zeit haben sich die Verhältnisse zwischen den Stiefgeschwistern etwas verkompliziert.
Sowohl Ako als auch Reiko sind nämlich nicht mehr nur in trauter Geschwisterliebe mit ihrem Brüderchen vereint, sondern wollen eine durch und durch romantische Beziehung zu Keita, was sie auch offensiv zeigen und dem armen Jungen keine Ruhe mehr mit ihren ständigen Annäherungsversuchen lassen.
Zu allem Übel sind auch die Eltern der Drei dieser Idee keinesfalls abgeneigt und so fällt es Keita reichlich schwer sich auf die kommenden Abschlussprüfungen zu konzentrieren wenn ihn seine beiden Schwestern unablässig mit ihren jugendlichen Reizen bombardieren.

Meinung

Fan Service ist ja oftmals ein fester Bestandteil bei Anime Serien die sich vornehmlich an ein männliches Publikum richten, bei der 12teiligen KissxSis wird er allerdings vom pubertären Gimmick zum alleinigen Sinn und Zweck erhoben. Ob das gut gehen kann?
An sich haben wir es dabei erst einmal mit Love-Comedy zu tun. Ein junge, mehrere potentielle Liebhaberinnen, dazu jede Menge Gags. So weit, so bekannt.
Ein derartiges Grundschema findet sich in unzähligen Serien, KissxSis macht sich nur mehr nicht mehr die Mühe allzu viel Mühe auf die Romantik und Beziehungsentwicklung zu vergeuden, sondern kommt lieber gleich zu Sache. Oder auch nicht, "kommt zur Sache" soweit das im Rahmen einer TV Serie eben grad noch so möglich ist. Im ebenfalls erhältlichen Manga und OVA soll es noch eine Nummer schärfer zu gehen als hier.
Vor ungeschönten nackten Tatsachen bleibt der Zuschauer also verschont bzw. werden sie ihm vorenthalten, wie man es nun lieber sehen mag. Davon abgesehen geht’s aber ganz schönheiß her. Knappe Kostümchen, ausgedehnte Küsse und befummeln durch die Kleidung sind an der Tagesordnung. Das sich das ganze dabei auch noch hauptsächlich zwischen den Stiefgeschwistern abspielt bringt zusätzlichen Pfeffer in die Suppe, die damit für viele Zuschauer schon einen Tick zu pikant sein dürfte. Nun, da das ganze aber ja immer noch eine Comedy sein soll, versucht man wenigstens alles ein wenig auf die lustige Weise anzugehen, was allerdings nicht wirklich immer so klappt. Ist das Gezoffe zwischen den Schwestern und deren kreative Anbaggermethoden teils noch ganz unterhaltsam, übersteigen Witze über schwache Blasen und Pinkelunfälle dann doch etwas meinen Humorhorizont. Nichts gegen den ein oder anderen Fetisch-Gag, aber hier wird’s schon ein bisschen unappetitlich.
Das bei derartigen Ausfällen dann aber auch die Geschichte vernachlässigt wird und eigentlich fast die ganze Zeit auf der Stelle tritt ist natürlich fatal für die Serie. Da helfen auch lustige Einschübe wie die Samurai-besessene Cosplay-Lehrerin nichts mehr. Ein paar Folgen lang kann sich KissxSis mit seinen ganz passablen Chara-Designs, den paar gelungenen Gags und der brisanten Familiensituation über Wasser halten, aber dann wird es Zusehens von Episode zu Episode langweiliger.
Würde man alle gelungenen Szenen zusammenschneiden hätte man sicher eine ganz passable OVA, vielleicht dreimal 45 Minuten. Die Story würde darunter auch nicht leiden.
So ist alles zu wenig für zu lang und teilweise einfach zu übertrieben. Ihr Publikum wird die Serie aber trotzdem finden. Geile versaute Zwillingsschwestern - was will man mehr?

Screenshots

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 Info
Originaltitel:KissXSis
Lauflänge:ca. 25 Minuten pro Episode
Episoden:12
Jahr:2010
Regie:Munenori Nawa
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 7.jpg 7/10

Sound:

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Story:

 5.jpg 5/10

 Gesamt:

  5/10

Aufrufe: 4181
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-947.htm