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Popotan
Story

Zusammen mit ihrer Haushälterin Mei reisen die drei Schwestern Ai, Mai und Mii in ihrem Haus durch Raum und Zeit, immer auf der Suche nach Löwenzahnpflanzen die ihnen etwas über den Aufenthaltsort „Der Einen“ sagen können, von der sie sich Aufklärung über Sinn du Zweck ihrer Suche erhoffen.
Dabei lernen sie überall wo sie landen neue Leute kennen, schließen neue Freundschaften und sind immer wieder aufs neue gezwungen sich zu verabschieden, wenn ihre Suche sie an einen neuen Platz führt.

Meinung

Die namensgebenden Popotan, rückwärts für Tanpopo (jap. Löwenzahn/Pusteblume), geben den Takt vor in dem uns diese 12teilige Serie die Geschichte der drei reisenden Schwestern erzählt. Der Wind trägt den Samen irgendwohin, er geht auf, die Pflanze erblüht, verblüht und schließlich weht der Wind erneut den Samen in alle Welt, genauso reisen die drei mit ihrem Haus durch Raum und Zeit, an jedem Ort nur für begrenzte Zeit verweilend.
So ist ihre Reise eine Geschichte von Kennen lernen und Abschied nehmen, ein sich immer wiederholendes Drama, voller trauriger und auch bitterer Momente. Schmerzhaft sowohl für die Schwestern selbst, die gehen müssen, als auch für diejenigen die zurückbleiben.
Dennoch ist „Popotan“ keinesfalls ein einziges Trauerspiel, im Gegenteil. Trotz dem niederdrückendem Thema ist es in erster Linie doch eine lustige Serie und sogar eine mit jeder Menge ecchi.
Dieser Verbindung klingt auf erste ziemlich ungewöhnlich und zweifel ob das zusammenpassen soll sind durchaus berechtigt. Aber irgendwie gelingt es der Serie trotz Humor und vielen Aufenthalten im hauseigenen Großraumbad ihren ernsten Kern nicht ins Lächerliche zu ziehen, selbst wenn es in der Tat etwas fragwürdig anmutet ob man soviel Fanservice wirklich gebraucht hätte (im Grunde ist jedes Mädel das eine nennenswerte Rolle in der Serie hat mindestens einmal Oben ohne zu sehen), das Drama bleibt für sich integer und gerät nicht in die Gefahr ins infantile abzugleiten, was bei all dem Drumherum schon eine beachtliche Leistung ist.
So riskiert man neben vielem Schmunzeln und dem ein oder anderen spontanen Nasenbluten (Otaku-Insider!) durchaus, besonders aufs Finale hin, die ein oder andere Träne aus dem Gesicht zu drücken. Eine gelungene Mischung, für meinen Geschmack.
Gleiches gilt auch für die Auswahl der Charadesigns, bei denen von der eher tollpatschigen, großbusigen Brillenträgerin über diverse Schulmädchencharaktere (sportlich und flach) bis hin zur kleinen, vorlauten kawaii Schwester alles vertreten ist was das Klischee hergibt.
Weniger positiv fallen hingegen die Zeichnungen und Animationen auf, die man bei 2003er Produktionen selbst auf dem nicht so hoch budgetierten TV-Serien Markt schon deutlich besser gesehen hat. Hier scheint man etwas an der Produktion gespart zu haben.
Soll aber nicht heißen das es irgendwelche wirklich hässlichen Ausfälle gebe, im Großen und Ganzen ist schon alles ansehnlich, nur halt nicht mehr als Mittelmaß.
Etwas schade ist außerdem das einige Fragen in Sachen Story am Ende offen bleiben. Die Frage nach der Herkunft der drei Schwestern und dem Beginn ihrer Reise wird leider nicht thematisiert. Dafür gibt’s ein wirklich bewegendes Finale, das einen durchaus mit einem wohlig warmen Gefühl zurückzulassen vermag und trotz vieler bedrückender Momente einen positiven Abschluss setzt.

Das alles macht „Popotan“ zu einer durchaus gelungenen Serie die man sich gern auch noch ein zweites mal ankuckt und die grad für Zwischendurch prima zu unterhalten weis, so lang man sich denn mit dem vielen Fanservice arrangieren kann.

Screenshots

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Bild 5

 Info
Originaltitel:Popotan
Lauflänge:ca. 25 Minuten pro Episode
Episoden:12
Jahr:2003
Regie:Shin'ichirô Kimura
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 7.jpg 7/10

Sound:

 7.jpg 7/10

Story:

 8.jpg 8/10

 Gesamt:

  8/10

Aufrufe: 3867
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-794.htm