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Patlabor - Mobile Police
Story

Da Tokyo immer mehr mit seiner rapide wachsenden Bevölkerungszahl zu kämpfen hat, beschließt die Stadt im "Projekt Babylon" eine riesige künstliche Landerweiterung durchzuführen, auf der Wohnzentren entstehen sollen.
Zum Bau dieser neuen, gigantischen Wohnkomplexe werden hauptsächlich Roboter eingesetzt.
Einerseits die normalen Arbeitsroboter, die nur einfache Tätigkeiten verrichten können, andererseits riesige Mechas, die Labors genannt werden.
Diese werden von einem Menschen aus einem Kockpit heraus gesteuert und können durch ihre Menschenähnliche Gestalt (2 Beine, 2 Arme mit Händen) unterschiedlichste Aufgaben verrichten.
In letzter Zeit kommt es aber immer öfter zu Zwischenfällen mit diesen Labors.
Plötzlich drehen die riesigen Maschinen durch und bewegen sich völlig selbständig und unkontrolliert durch die Stadt und richten dabei extremen Schaden an.
Um hier einzugreifen wurde eine Spezialeinheit der Polizei gegründet, die sich ausschließlich mit den Labors befasst und ebenfalls über Labors verfügt.

Der junge Officer Asuma findet bei seine Ermittlungen zu den Zwischenfällen heraus das alle Labors die Amok laufen mit dem neuen HOS (Hyper Operating System) ausgerüstet wurden, das das alte OS ablösen soll.
Auch konzentrieren sich die Amokläufe auf bestimmte Gebiete in der Stadt, was vermuten lässt das irgendwelche besonderen Umstände dort die Labors durchdrehen lassen.
Dummerweise hat der Entwickler des HOS vor kurzem Selbstmord begangen und das Geheimnis um das HOS mit ins Grab genommen.
Nun ist es allein an Asuma und seinen Kollegen von der Spezialeinheit herauszufinden was es mit dem HOS und den Amokläufen auf sich hat.
Da die Firma die die Labors produziert allerdings auch noch ausgerechnet Asumas Vater gehört und auch die Regierung mit hohen Finanzmitteln daran beteiligt ist (und deshalb keinen Skandal wünscht) gestalten sich die Ermittlungen doch als recht schwierig.
Trotz allem wird immer klarer, das alles kein Zufall ist, sondern der Plan eines genialen Mannes, den es mit allen Mitteln zu verhindern gilt.

Meinung

Patlabor ist das Erstlingswerk von Oshii Mamoru, dem Regisseur von Link "Ghost in the Shell" und man erkennt hier schon einiges wieder was auch GitS so hervorragend machte. (Besonders eine Szene ist hier auffällig, bei der man aus der Vogelperspektive viele Menschen panisch durch eine enge Marktgasse rennen sieht, in der ein Polizeiwagen geparkt ist, um den sie sich herumdrängen müssen. Bei GitS gibts die selbe Szene fast identisch noch mal, nur das es hier kein Polizeiwagen sondern ein einfacher Holzkarren ist.)
Triste Stadtbilder und die Vision einer technologisierten, kalten Zukunft prägen auch Patlabor, und auch wenn sie noch nicht so beeindruckend wie in GitS sind, so vermitteln die Bilder der Stadt in ihrer Trostlosigkeit auch hier schon eine klasse Stimmung.
Die Story ist bis zuletzt spannend und wird eigentlich nie langweilig.
Einziges Manko sind die immer mal wieder eingeworfenen Comedyszenen, die teilweise recht lustig, manchmal aber auch etwas fehl am Platz wirken.
Die Zeichnungen und Animationen sind altersbedingt nicht grad das Beste, aber immer noch recht ordentlich.
Im großen und ganzen ein rundum guter Film, mit dem man sein Vergnügen hat.

Screenshots

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

 Info
Originaltitel:Kidô keisatsu patorebâ: The Movie
Lauflänge:ca. 98 Minuten
Freigabe:FSK ab 12 Jahren
Jahr:1990
Regie:Mamoru Oshii
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 8.jpg 8/10

Sound:

 7.jpg 7/10

Story:

 8.jpg 8/10

 Gesamt:

  8/10

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Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-78.htm