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Noir
Story

Die Auftragskillerin Mireille Bouquet lebt in Paris und arbeitet dort unter dem Decknamen Noir.
Als Kind wurden ihre Eltern von einem Killer getötet, der außerdem eine Uhr stahl die Mireilles Vater gehörte.
Eines Tages erhält sie plötzlich eine Email in der genau jenes Lied erklingt das die Uhr ihres Vaters einst spielte. Sie reist daraufhin nach Japan und trifft dort die junge Kirika Yumura, die sie anheuern will um ihre Vergangenheit zu erforschen.
Kirika hat nämlich ihr Gedächtnis verloren. Dafür hat sie aber die Uhr von Mireilles Vater.
Doch plötzlich werden beide von einigen Killern angegriffen, die sie aber relativ schnell erledigen können.
Kirika scheint eine geborene Killermaschine zu sein, denn sie tötet schnell, präzise und ohne jegliche Emotionen.
Mireille entschließt sich, Kirikas Auftrag anzunehmen und nimmt sie mit nach Paris.
Dort arbeiten beide als Noir weiter, während sie gemeinsam Kirikas Vergangenheit erkunden.

Dabei kommen sie einer riesigen Verschwörung auf die Spur, hinter der eine Gruppe namens "Soldats" zu stehen scheint.
Diese versuchen auch schon recht bald Noir aus dem Weg zu schaffen und es wird immer gefährlicher für Mireille und Kirika.
Dann taucht auch noch eine weitere junge Killerin namens Chloe auf, die anscheinend für Soldats arbeitet, und behauptet die wahre Noir zu sein.
Während Mireille und Kirika weiter ihrem Job als Killerinnen nachgehen und gegen Soldats kämpfen wird immer mehr klar das die Vergangenheiten der Beiden, Chloes und Soldats eng mit einander verknüpft sind.
Doch wer gehört nun zu wem und was ist damals geschehen?

Meinung

Noir ist eine äußerst spannende Mysterie-Action Serie, die besonders durch ihre trübe, traurige Stimmung besticht.
Am ehesten lässt sich diese mit der aus Link Cowboy Bebop (besonders in den letzten Episoden) vergleichen.
Szenen wie wenn Kirika der Tochter des Mannes begegnet, den sie gerade getötet hat, sind einfach genial.
Die Kämpfe sind auch sehr gelungen. Auf Gewalt wird weitestgehend verzichtet und es fließt so gut wie nie Blut, dennoch sind die Kämpfe manchmal recht hart.
Die Zeichnungen und Charadesigns gefallen mir sehr, auch wenn sie teilweise etwas an CB erinnern.
Die Animationen sind, wenn vorhanden, ebenfalls recht gut.
Allerdings wird Noir durch seine vielen, immer wieder auftauchenden Standbilder geprägt.
Einerseits unterstreichen diese natürlich die ruhige und traurige Grundstimmung und transportieren das "stille Verharren" der Personen auch visuell gut, andererseits haben sie natürlich den touch von Sparzwang, denn es bewegt sich wirklich absolut nix.
Das eine Figur mal 30-40 Sekunden völlig regungslos auf etwas starrt, ist als filmisches Mittel auf jedenfall gut zu verwenden um bestimmte Stimmungen rüberzubringen.

Das sich dabei aber nicht mal die Kerzenflammen im Hintergrund bewegen ist dann doch eher schwach.
Ebenfalls nicht ganz so positiv ist das "offene" Ende der Serie, das wohl Spielraum für eine eventuelle Fortsetzung lassen sollte.
Auch die langen Rückblenden nerven mit der Zeit etwas.
Wenn man die Serie im TV sieht wo nur eine Folge pro Woche kommt sind sie bestimmt recht sinnvoll, aber auf DVD, wo man die Folgen nacheinander weg ankucken kann, nerven sie mitunter doch ziemlich.
Nichts desto trotz bleibt Noir eine absolute Spitzenserie die ich jedem nur wärmstens empfehlen kann.
Besondere Erwähnung verdient auch der geniale Soundtrack.

Screenshots

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Bild 6

 Info
Originaltitel:Noir
Lauflänge:ca. 25 Minuten pro Episode
Episoden:26
Freigabe:FSK ab 16 Jahren
Jahr:2001
Regie:Koichi Mashimo
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 7.jpg 7/10

Sound:

 9.jpg 9/10

Story:

 8.jpg 8/10

 Gesamt:

  8/10

Aufrufe: 5135
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-75.htm