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Gunsmith Cats
Story

Chicago, die Stadt des Al Capone, ein heißes Pflaster.
In dieser Stadt voll Verbrechen und Gewalt ist die Kopfgeldjägerin Rally Vincent auf der Jagd nach flüchtigen Ganoven, denen die Polizei nicht mehr Herr wird.
Doch die Kopfgeldjagd ist nur ein notweniges Übel. Rallys wahre Liebe gilt ihrem Waffenladen „Gunsmith Cat“ und ihrem Auto.
Verstärkung bekommt sie bald von der ehemaligen Prostituierten „Minnie“ May Hopkins und der Diebin Misty.
Zusammen mit sind sie das Powerteam gegen den kriminellen Abschaum der Stadt, aber auch ein noch so guter Kopfgeldjäger kann nicht immer gewinnen und auch der mysteriöse Kurierfahrer Bean macht Rally das Leben schwer.

Meinung

Mit seinem „Gunsmith Cats“ schuf Kenichi Sonoda einen wahren Mangaklassiker.
Die teils ziemlich herbe Mischung aus Action, Humor und Erotik, die auch vor ziemlich drastischer Gewaltdarstellung nicht zurückschreckt, weiß auch heute noch viele Fans zu begeistern.
Kein Wunder, bietet doch Sonoda alles was das männliche Fanherz begehrt.
Hübsche junge Mädchen, die mit großen Knarren und schnellen Flitzern, die dunkle Schurken jagen und auch gern mal die Hüllen fallen lassen. Dazu als Identifikationsfigur für die Leserschaft einen Mann von einem Kurierfahrer, der mit seinem Boliden selbst Rally die Butter vom Brot nimmt (und hoffentlich später auch mal sie persönlich).
Dann noch der, auch gern mal etwas freizügige, Humor.
Doch sind es nicht nur diese vielen erfüllten Klischees, die „Gunsmith Cats“ auszeichnen.
Sonoda versteht es einfach die rasante Geschichte auch ihrem Charakter entsprechend aufs Papier zu bringen.
Die Seiten fliegen nur so dahin beim lesen und die hübschen Charadesigns und guten Zeichnungen sind einfach eine Augenweide.
Dabei leidet der Einstieg im ersten Band fast noch etwas unter Unübersichtlichkeit und das völlig unvorbereitete Hineinschubsen des Lesers in die Geschichte unterstütz die anfängliche Verwirrung noch zusätzlich. Doch schon nach wenigen Kapiteln hat man sich perfekt eingelesen und kann sich dann kaum noch dem rasanten Sog des Mangas entziehen.

So ist „Gunsmith Cats“ damals wie heute eine kleines Juwel der harten und schlüpfrigen Unterhaltung.
Action, Sex, Geballer und Gerase.
Große Kanonen, Autos und Brüste.
Mehr Pulp als Art. Mehr Exploitation als Anspruch.
Aber egal, es macht einfach Laune!

Cover

Bild 1

Bild 2

 Info
Verlag:Egmont
Zeichnung & Story:Kenichi Sonoda
Jahr:1995

 Bewertung

Grafik:

 8.jpg 8/10

Story:

 7.jpg 7/10

 Gesamt:

  8/10

Aufrufe: 4976
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-596.htm