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Maka-Maka
Story

Jun und Nene sind beste Freundinnen.
Während Jun als fünftes Kind einer Mittelschichtfamilie schon für lernen musste allein zurecht zukommen, war Nene als Einzelkind eines Bankers schon immer wohlbehütet. Was die beiden verbindet ist ihre Liebe zur Kunst und Kreativität, die sich im Modedesign ausdrückt. Jun, die es hasste immer die abgetragenen Sachen ihrer Geschwister zu bekommen, fing schon früh damit an zu experimentieren und für Nene ist es die einzige Möglichkeit sich selbst zu entfalten und auszudrücken.
So passen die beiden, trotzt eigentlich ziemlich unterschiedlicher Persönlichkeiten, gut zusammen. Doch langsam aber sicher scheint sich aus ihrer Beziehung mehr zu entwickeln als einfach Freundschaft.

Meinung

„Maka-Maka“ ist mal ein etwas anderer und für das Genre eher ungewöhnlicher Manga.
Oftmals hat man, trotz Sexszenen, gar nicht das Gefühl wirklich einen Hentai-Manga zu lesen.
Was Kishi Torajiro uns hier präsentiert wirkt schon fast eher wie eine Romanikgeschichte.
Das beginnt schon bei den, für Hentaiverhältnisse, sehr ausgearbeiteten Figuren. Dienen anderswo grad die weiblichen Akteure selten für mehr als immer verfügbare Sexstatisten, so bekommen sie in „Maka-Maka“ richtig Persönlichkeit und ihre Geschichte rückt ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Der Sex erscheint eher wie ein natürlicher Bestandteil ihres Lebens.
„Sex ist Kommunikation für sie.“, heißt es dann auch. „Zwei Menschen machen sich gegenseitig glücklich und fühlen sich gut, unabhängig von Alter, Geschlecht oder anderen Partnern. Für sie bedeutet genau dies Freundschaft, denn sie lieben einander.“
Der letzte Teilsatz ist eigentlich der entscheidende, aber so weit sind die beiden zu diesem Punkt der Geschichte noch nicht. Für sie ist es erst einmal eben Freundschaft.
Das drückt sich auch in der Art des Umgangs mit einander aus. Es ist eigentlich auch noch gar nicht so unbedingt Sex was die beiden da machen. Zwar ziehen sie sich aus, küssen sich und fassen sich an, aber dennoch kommt einem das alles eher wie ein Spiel vor. Ein gegenseitiges necken, ärgern und rumtollen. Tatsächlich erscheint das ganze mehr wie ein freundschaftlicher, denn romantischer Akt.
Das ändert sich aber im Verlauf der Geschichte und das Verhältnis der beiden beginnt sich langsam zu vertiefen, und auch ihr Sex romantischere und explizitere Züge anzunehmen.
Dennoch sinkt das Level nie auf die typische Hentai-Banalität und die Geschichte bewahrt sich immer eine gewisse Ästhetik und Realität.
Zudem sind die Zeichnungen durchweg toll und vor allem komplett koloriert. Die Charadesigns sind auf den ersten Blick vielleicht etwas eigenwillig (grad die Münder wirken zum Teil zu groß), wachsen einem mit der Zeit aber auch ans Herz.
Also ich kann „Maka-Maka“ nur jedem empfehlen, der mal Lust auf einen realistischen und ernsthaften Hentaimanga hat, der mehr bietet als nur den Sex. „Maka-Maka“ schafft es eine, zum Teil auch nostalgische“ Stimmung aufzubauen die einem die Geschichte und ihre Akteure einfach sympathisch und einen selbst vielleicht auch etwas neidisch auf so eine Beziehung, macht.

Cover

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Für mehr Informationen siehe die FAQ.
 Info
Verlag:Jive
Zeichnung & Story:Kishi Torajiro
Jahr:2003

 Bewertung

Grafik:

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Story:

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 Gesamt:

  7/10

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Review by H3nT4!r0n!n (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-525.htm