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Hoshizora Kiseki
Story

Seit sie als kleines Kind von einem Jungen eine Platte aus einem Meteoriten geschenkt bekommen hat, liebt Kozue die Sterne. Deshalb ist sie auch im Astronomieclub ihrer Schule und möchte später mal in einem Planetarium arbeiten.
Nun hat sie allerdings erst einmal eine Ferienexkursion zu einer Stelle vor, an der, ihrer Meinung nach, schon bald ein Meteorit abstürzen soll. Ihre Schulkameraden sind davon allerdings nicht wirklich überzeugt, und es findet sich auch keiner der sie auf diesem Trip begleiten will. Also macht sie sich allein auf den Weg.
Dort angekommen wird sie gleich wieder von ein paar Männern verscheucht, die ihr erklären die Gegend wäre Sperrgebiet, und sie trifft einen Jungen namens Ginga, der eine seltsame Fähigkeit besitzt, die es ihm ermöglicht die "Sterne zu spüren". Um diese Fähigkeit aber so gut es geht zu bewahren, muss er einen speziellen Anzug tragen, der ihn von der Außenwelt hermetisch abschirmt.
Kozue ist sofort von ihm fasziniert und irgend etwas scheint die beiden zu verbinden. Und auch der angebliche Meteorit scheint nicht das zu sein, was man erwartet.

Meinung

"Hoshizora Kiseki" ist mal wieder einer dieser Filme, bei denen man zuviel in zu wenig Zeit gewollt hat. Die Story beginnt eigentlich recht simpel, wird dann aber innerhalb kürzester Zeit mit zu viel Mysterie vollgestopft, das man bis Ende nicht mehr sinnvoll auflösen kann. Die Beziehung zwischen Ginga und Kozue wird zwar in einer Rückblende angedeutet, aber nie wirklich erklärt. Auch was es mit den angeblichen Meteoriten auf sich hat und wer die Leute sind, für die Ginga arbeiten muss, bleibt im Dunkeln. Überhaupt, was ist das nun genau für eine Fähigkeit die Ginga besitzt, woher kommt sie und wie, wo, was?
Für die gerade mal knapp 30 Minuten Lauflänge ist die Story viel zu überladen.
Man hält sich auch etwas zu lang dabei auf, die Vorgeschichte im Astronomieclub zu präsentieren. Auch der ganze Nebenstrang um Kozues Freundin hätte komplett weggelassen werden können. Die eigentlich Handlung bringt er eh nicht mit voran.
Besser sieht es da schon auf der optischen Seite aus. Die Zeichnungen und Charadesigns sind eigentlich durchweg gut und gefallen mir auch vom Stiel her. Auch die Animationen sind ganz in Ordnung. Dafür das im Großen und Ganzen nur 3 Leute für die Produktion verantwortlich zeigen, hat man recht passable Arbeit abgeliefert. Grad an Licht- und Spiegeleffekten gibt es einiges nettes zu sehen. Auch die Landschaftsbilder sind teilweise recht hübsch.
Dafür schleichen sich hin und wieder einige Fehler ein, besonders was die Lichteffekte angeht. So leuchten im Hintergrund angebrachte Lichtquellen durch feste Körper hindurch oder Lichtstrahlen verhalten sich sonst wie physikalisch unkorrekt.
Aber das ist zu verschmerzen.
Wie schon gesagt, für eine (fast nur) 3 Mann Produktion ist das Ergebnis ziemlich gut geworden. Dennoch bleibt es am Ende ein höchsten mittelmäßiger Anime, bei dem es vor allem an der zu konfusen und überladenen Story krankt.

Screenshots

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

 Info
Originaltitel:Hoshizora Kiseki
Lauflänge:ca. 30 Minuten
Freigabe:unbekannt
Jahr:2006
Regie:Akio Watanabe, Toshikazu Matsubara
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 7.jpg 7/10

Sound:

 6.jpg 6/10

Story:

 6.jpg 6/10

 Gesamt:

  6/10

Aufrufe: 5187
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-519.htm