MAIN

REVIEWS

Intern



 Valid HTML 4.01 Transitional

 Valid CSS!

 [Valid RSS]

Nekojiru Gekijou Jirujiru
Story

Die beiden Geschwister Nyako und Nyatta sind Katzen und wohl das Musterbeispiel für missratene Gören. Nicht nur das sie rotzfrech sind, nein auch noch brutal, rassistisch und ohne einen Funken von Mitleid. Von zu Hause bekommen sie auch nicht wirklich einen Riegel vor geschoben. Der Vater säuft eh nur den ganzen Tag und spricht kein Wort, die Mutter gibt ihnen zwar öfters mal eine mit wenn sie Mist machen, aber auch das zeigt keine wirkliche Wirkung.
So hat das Umfeld der beiden, und besonders die Schweine Familie die in ihrem Garten wohnt, eine Menge unter den beiden zu leiden.

Meinung

„Nekojiru Gekijou Jirujiru“, das lässt sich wirklich schwer beschreiben. 27 Folgen voller Wahnsinn trifft es vielleicht am besten. Eine solche Serie kann wohl auch nur aus Japan kommen. Den beiden Katzenkindern ist wirklich nichts heilig. Nicht nur das es in ihrer Welt einen ständigen Rassismus gegen die Schweine gibt, dem auch die beiden kleinen schon verfallen sind. Nein, sie haben auch keine Probleme wenn ihr Vater den ältesten Sohn der Schweinefamilie die in ihrem Garten wohnt schlachtet. Ganz im Gegenteil, sie verspeisen ihn und geben seine Reste dann sogar noch seinem kleinen Bruder, damit der auch was davon hat. Man sieht, bei NGJ gibs Humor von der schwärzesten Sorte. Mit Vorliebe kotzen die beiden, mit dem Kommentar „eklig“, auch das Essen wieder aus das ihnen nicht schmeckt. Sollte sich die Köchin dadurch beleidigt fühlen und erbost sein erschlagen sie sie schon mal und fressen sie statt ihres Essens. Oder sie verprügeln den Hund der Nachbarin weil deren Kekse ihr nicht schmecken, schlagen einen alten Mann zusammen der ihren Streit schlichten wollte oder stehlen einen Truck und veranstalten eine Amokfahrt durch die Stadt bei der Zahlreiche Passanten draufgehen. Die Krönung war für mich, als sie ihren Vater zur Arbeit begleiten, wo der seinen Vorarbeiter erschlägt weil der ihm den Sake wegnehmen will und die beiden Kleinen anschließend noch dessen Geld klauen. Aber der Vater erschießt ja auch schon mal die neugewonnen Freunde der beiden fürs Abendessen.
Wenn Nyatta dann aus dem Fernsehen sein erstes Wort lernt und das auch noch ausgerechnet Baka (Idiot, Blödmann) ist, dann hat das schon was von Selbstironie.
Nein, also für Kinder ist NGJ nun wirklich überhaupt nichts. Selbst so manchem Erwachsenen dürfet es bei dieser geballten Ladung von bitter-bösartiger und politisch absolut unkorrekter Gags zuviel werden. Zumal das ganze auch nicht unbedingt schön anzusehen ist. Die Zeichnungen und Designs sind von simpelster Sorte. Vergleichbar wohl am ehesten mit Shin Chan oder Ebichu, nur noch simpler. Schattierungen gibs z.B. bei den Charakteren gleich mal gar nicht, was dem ganzen einen platten 2D Look gibt. Und auch was die Umgebung angeht verzichtet man gern auf jedes überflüssige Detail. Bei den Animationen das selbe. So viel wie nötig und so wenig wie möglich.
So bleibt dem ganzen nur der krude Humor. Wer darauf steht und über solche Sachen lachen kann, der wird sicher gut unterhalten werden. Der Rest wird sich wohl eher schwer tun und sollte lieber einen großen Bogen um „Nekojiru Gekijou Jirujiru“ machen.

Screenshots

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

 Info
Originaltitel:Nekojiru Gekijou Jirujiru
Lauflänge:ca. 1-4 Minuten pro Episode
Episoden:27
Freigabe:unbekannt
Jahr:1999
Regie:Hiroshi Fukutomi
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 3.jpg 3/10

Sound:

 5.jpg 5/10

Story:

 7.jpg 7/10

 Gesamt:

  7/10

Aufrufe: 4525
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-440.htm