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Nippon Connection - Exchanging Tracks
Anmerkungen zur CD

„Nippon Connection - Exchanging Tracks“, nennt sich die Scheibe um die es heute also gehen soll. Dürfte bei dem ein oder anderen, zumindest aus dem Asian-Movie-Bereich, schon mal gleich auf Reaktion im Langzeitgedächtnis stoßen denke ich. Nippon Connection, war da nicht was?
Ja genau, und zwar ganz schön was.
Seit nun mehr bereits 5 Jahren gibt es dieses Filmfestival unter Schirmherrschaft des japanischen Generalkonsulats und der Johann Wolfgang Goethe-Universität und trägt inzwischen auch den beeidruckenden Tag „größtes japanischen Filmfestival außerhalb Japans“.
Nun hat man sich also auf neue Pfade begeben und, losgelöst vom Bild, sich nur dem Sound zugewandt.
Grundlage für dieses interessante Experiment stellten 2 klassische japanische Musikstücke, die von zwei Gründungmitgliedern des „Shingetsu Japanese Music Ensemble“ eingespielt wurden.
Tony Clark und Miyoko Oshima sind dabei auch in Deutschland längst keine Unbekannten mehr, sind sie doch schon seit 10 Jahren auch bei uns auf der Bühne zu sehen und vor allem zu hören.
Die beiden, von ihnen eingespielten, Lieder wurden anschließend 28 angesehenen Produzenten aus Europa und der USA vorgelegt und von diesen, wie es so schön heißt, geremixt. Bedeutet mit neuen, eigenen Klängen versehen und verändert, bis am Ende ein neuer, eigenständiger Track dabei entstand. Dabei können von Geschwindigkeit über Lautstärke bis hin zu ganzen Spuren (z.B. ein bestimmtes Instrument oder Gesang) verändert, komplett entfernt oder neu hinzugefügt werden.
Also viel Spielraum um eigene Kreativität in das fertige Musikstück zu packen.
Doch damit nicht genug. Zurückkehrend zu seinen Wurzeln, wurden diese Remixe wiederum an (eher unbekannte) japanische Filmemacher weitergegeben, die unter Vorlage derer Kurzfilme dazu erstellten, die dann im Rahmen der Nippon Connection aufgeführt wurden.
Man sieht, ein Projekt mit Ambitionen.


Das Album selbst ist dann auf 3 CDs aufgeteilt, die auch gleichzeitig, jede für sich, quasi ein eigenes Kapitel bilden. Man könnte das ganze deshalb vielleicht auch als eine Art Konzeptalbum bezeichnen, da ja schon jede CD irgendwie ein Thema vorgibt, das dann von den Tracks erfüllt wird.
Na ja, man schlage mich wenn ich damit jetzt in die Vollen gegriffen habe. Bin doch schließlich kein Musikjournalist. :P
Doch mehr zu den einzelnen CDs gleich im Musikteil, also dran bleiben... äh weiterlesen...

Musik

Wie oben bereits erwähnt besteht das ganze aus 3 CD’s, je einer bestimmten Richtung.

Da wäre zu erst „CD1 – Kigen“ (Ursprung) der die beiden original Stücke „Chi Dori No Kyoku“ und „Nami No Koe“, so wie einen Hiddentrack.
Beide original Tracks sind typisch klassische japanische Musikstücke wie sie jeder schon mal in dem ein oder anderen japanischen Samuraifilm gehört haben dürfte. Die besondere Note dieser Musikart ist ihr, für meinen Geschmack, fast etwas „leiernd“ klingender Sound. Ob nun der Gesang oder auch die Flöte, es wird gern und oft... ja... in die Länge gezogen. Das gibt dem ganzen auch irgendwie immer einen traurigen, leidenden Klang. Also wirklich lang könnt ich mir das glaub ich nicht am Stück anhören. Vielleicht gäbe es ja bei der nächsten Version die Möglichkeit ein Taiko Drumming Stück mit zu verwenden. ;)
Der Hiddentrack ist ein Stück von DJ Galluswarte aka Robot, der leider auf den anderen CD’s keinen Platz mehr gefunden hat. Es wäre aber wirklich Schade gewesen ihn wegzulassen, denn er gehört sicherlich zu den interessantesten. Wie hier die Samples, auch grade beim Gesang, abgeschnitten und zusammengebaut werden. Schon fast ein wenig skurril, aber guuut. Einzeln Betrachtet mag es komisch klingen, aber zusammen bildet es eine doch überraschend harmonische Einheit Na ja, von dem Geschrammel am Ende mal etwas abgesehen. Aber trotzdem sehr schön.


„CD2 – Shikake“ (Angriff) bietet dann, wie der Name es schon unschwer vermuten lässt, die etwas schnelleren und lauteren Nummern, die auch etwas mehr Druck machen. Clubmusik lautet denn auch der erweiterte Titel der CD.

2 Banks of 4 - “Chidori No Kyoku“: Wie der Name schon verrät basiert es auf dem ersten der beiden original Tracks und ist eine eher experimentelle Nummer. Der Beat klingt echt gewöhnungsbedürftig und lädt eher zum gespannten zuhören als zum tanzen ein. Vom original erkennt man außer an Anfang und Ende hier wirklich nicht mehr viel.

Dharma One - “y la luna“: Hier sieht der Fall schon anders aus. Der Beat geht eigentlich sofort ins Ohr und der Track scheint mir auch schon wesentlich tanzbarer. Eigentlich wirklich klassisches Clubfutter. Irgendwie erinnert es mich beim hören spontan etwas an Daft Punk. Besonders dieses, etwas nach Vogelgezwitscher klingendes. Gibs dafür nen Fachnamen? Wenn ja weiß ich ihn nicht. Einfach anhören, ihr werdet es schon erkennen. Dazu das recht eigenwillige pianoartige (ist das ne Elektroorgel?). Ach ich wünschte ich hätte besser aufgepasst als wir im Musikunterricht die Instrumente dran genommen haben. ;_;

Fabrice Lig - “few hours in Japan“: Yeah, auch hier gehts ordentlich zur Sache. Allerdings noch etwas basslastiger, was mir persönlich ja sehr zusagt. Auch sind hier die traditionellen Instrumente sehr präsent und bekommen sogar kleine Zwischenpassagen für sich alleine. Dazu die schöne Synthie-Melodie kurz vor Ende. Wirklich ein schöner Track. Ich glaub der wird sich nen festen Platz auf meiner Electronic-mp3-Player-Liste für lange Bahn- und Busfahrten sichern können.

Henree - “Tokyo Boogie“: eröffnet mit einem schnellen Trommelrythmus und ist auch sonst ziemlich temporeich. Hier liegt der Schwerpunkt eindeutig auf den Schlaginstrumenten. Ist schon fast eher was für die Raver. ^^’
Würde auf jeden Fall gut auf nen Love-Parade-Wagen passen.
Schöne schnelle Nummer.

Kabuki - “Lunar Phase“: Was mir bei dem Lied als erstes aufgefallen ist war diese „Warp Geräusch“. Ich weiß auch nicht, aber das ist sofort ins Ohr gegangen. Ansosnten ist auch das eher eine schnellere Nummer, die aber im Vergleich zu dem Vorgängertrack weniger auf Schlaginstrumente als auf eben diese verzerrten, „gewarpten“ Sound setzt. (Wer nicht weiß was ich damit meine, der höre Mr. Oizo mit Flatbeat)

Move D. - “ Ushinokoku“: beginnt ruhig mit irgend einem Gespräch. Leider hab ich keine Ahnung was es genau ist. Irgendeine Frauenstimme erzählt etwas auf japanisch und dann sagt ein Mann noch kurz etwas. Das nimmt schon mal fast die gesamten ersten 60 Sekunden in beschlag. Auch danach geht’s eher gemächlich weiter. Ein ruhiger Beat, der auch eher zum chillen auf der Couch als zum tanzen einlädt.

Slope - “Nippon House“: Der Eröffnungstrack der zweiten CD und gleich ein richtiger Clubtrack. Von dem eigentlichen Stück hört man nicht mehr viel. Original-Sampels werden doch recht zurückhaltend eingesetzt. Dafür gibs einen schönen „entspannten“ Track mit gutem Bass, der von der ersten Sekunde an ins Ohr geht. Dazu ein toller Geigensampel. Ein gut gelungene Eröffnung.

Titonton Duvanté - “Chi Doro (Titonton refreak)“: Was mir bei dieser Nummer zu erst aufgefallen ist, ist dieser eine Sprachsampel der immer so anschwillt und dann abrupt abbricht. Der erinnert mich sehr an „Teachers“ von Daft Punk. ^^’
Dazu gibs einen recht minimalistischen Beat, der klar vom Bass dominiert wird. Auch der Originalgesang wird ganz gut eingesetzt. Guter Track.

Curse “KASHIMA-NO-TACHI”: beginnt gleich mal wie Live ausm Dojo. Muss dazu sagen das Curse schon lange einen gesicherten Platz in meinem CD-Regal hat und dementsprechend schon eine positive Vorbelastung mitbringt.
Der Track ist dann auch mein ganz persönlicher Lieblingstrack der gesamten Compilation, was nicht nur am geilen Beat sondern vor allem auch an den Raps liegt. Curse hat sich nämlich nicht nur mit remixen zufrieden gegeben, sondern auch gleich nen eigenen Song draus gemacht. Dabei rausgekommen ist ein toller Beat, der sich mit Sampeln der klassischen Instrumente schön die Waage hält. Sehr fein.

Beanfield - “Yuki“: beginnt ruhig und mit vermehrtem Einsatz der klassischen Vorgabe. So nach ca. 2 Minuten kommt dann auch noch der Gesang dazu, bis das ganze dann ungefähr 3:30 komplett ins rein elektronische übergeht. Ganz netter Track, aber nicht wirklich herausragend für mich.

Lucius 14 - “Bamboo, Tea & Chopsticks“: Das nenn ich mal nen Namen unter dem man sich auch was vorstellen kann. ;)
Der Track gönnt sich erst mal ein 1 minütiges Vorspiel, bis er richtig in fahrt kommt und bleibt auch dann recht entspannt. Wirklich tanzbar erscheint mir das jedenfalls nicht. Auch eher was zum chillen. Eine eher ruhige Nummer ohne größere Schwach- und Höhepunkte für mich.

Hacienda - “Cycle Beats“: Yeah, die Nummer geht schon wieder richtig nach vorne. Der kraftvoller Beat und der sehr schön eingesetzter Flötensampel, kombiniert mit dem auch wieder etwas wuchtigerem Bass, sorgen dafür das man dazu animiert wird sich doch bitte schöne etwas beim hören zu bewegen. Gute Arbeit.

Marc Hype feat. Jim Dunloop - „Rise of the Gurentai“: Noch eine Besonderheit. Nach dem der Track von Curse der einzige wahr, der mit eigenen Raps aufwarten konnte, hier der einzige Track der richtig turntablismmäßig was am Start hat. Eigentlich den ganzen Track über bekommen wir schöne Scratches um die Ohren gehauen. Mal auf Instrumenten, mal auf diversen Sprachsampeln. Damit ist das ein weiterer Lieblingstrack meiner einer. :)



„CD3 - Moku So“ (Meditation) bildet den Abschluss in diesem Trio und gibt ein weiteres mal durch seinen Namen bereits das Leitmotiv durch. Meditation, das ist Ruhe, Entspannung, Besinnung – und dazu soll diese CD die passende Begleitmusik liefern.

Somatik - “nami no Koe Reinterpretation“: eröffnet die, doch eigentlich, eher ruhige CD. Dafür klingt das ganze aber schon ganz schön kräftig. Der recht starke Bass und leicht knarzige Sound sorgen für einen satten Sound. Also diesen Track hätte man auch gut und gerne mit auf CD 2 packen können find ich. ^^
Ein überraschender Anfang, aber ein guter.

Kosma - “Kioku Kouka“: Ja, das klingt schon eher nach dem was ich erwartet hatte. Schön chillig und mit viel Gewicht auf den traditionellen Instrumenten. So hat ich mir das vorgestellt. Einfach zurück lehnen, Augen schließen und zuhören. Zum Ende hin wird’s dann auch noch etwas elektronischer, aber bleibt trotzdem immer schön schmuuuf, wie man so sagt. ^__^
Einer meiner persönlichen Favoriten.

TM Juke - “Marbles & Drains“: Dieser Track gefällt mir auf Anhieb gleich mal. Muss wohl am eindeutigen „Hip Hop Sound“ liegen. Dafür bin ich ja eh immer zu haben. Dazu noch die sehr schön eingesetzten Gesang-Samples. Ja das klingt einfach gut in meinen Ohren. Der kommt auf jeden Fall auch auf die Favoriten Liste.

Break Reform - “Journey East“: und der nächste Hip Hop like Sound. Auch wieder mit Gesangssampeln angereichert. Perfekte Chill-Musik.

Sonar Lodge - “Nightshade“: bietet einen wirklich interessanten Beat. Grad am Anfang gibt es so eine art „rewind-Effekt“, der klingt als würde man etwas rückwärts spielen. Eine nette Idee. Auch ansonsten gefällt mir dieser Track echt gut. Der englische Gesang, der hier neu dazu kommt, wird schön eingesetzt und auch die traditionellen Instrumente. Das ganze könnte man so eigentlich auch als Extrasong vermarkten.

Va Banque - “Zärtliche Cousinen“: Wem der Titel jetzt seltsam bekannt vorkommt, der soll mal schnell seine Hand wieder aus der Hose nehmen. Nein, wir sind jetzt nicht überraschend im RTL 2 oder VOX Spätprogramm gelandet. Wie zu diesem Titel kommt weiß ich auch nicht. Ich muss auch sagen das mich dieses Lied weniger überzeugt. Irgendwie will der Gitarrensound nicht so recht mit dem fernöstlichem zusammen passen. Die Gitarren klingen für mich eher nach Karibik und dem neusten Latino-Sommerhit oder Costa Cordalis. Ist der erste Track der mich nicht überzeugen kann. Mein Fall ist es nicht.

Blumentopf - “Voices“: Aah, Blumentopf. Die “Kein Zufall” – macher, die “6Meter90” – schöpfer, die “Fensterplatz” – reimer, die auf “Safari” – geher, die … neee das reicht. Hauptsache jeder hat mitbekommen das diese Gruppe seit jeher einen ganz besonderen Platz in meinen Regal hat.
Der Beat ist auch dementsprechend gut gelungen, nur da sind sie wieder, die Gitarren. Zumindest in dem was so der Chorus sein soll. Also während der einzelnen „Strophen“ klingt es wirklich gut, aber dazwischen. ^^’
Hach ich kann mich damit einfach nicht anfreunden.

Bertram Ritter - “Polycity“: ein schöner ruhiger Track, der viel Platz für die traditionellen Instrumente lässt und diese nur durch einen sehr langsamen Beat begleiten lässt. Ein netter Track, der aber auch nicht wirklich eine Besonderheit für mich bietet.

Ammon Contact - “Languages of the People“: eher düster beginnt dieser Mix, mit seiner stoßhaften Flöte. Die Flöte spiel dann auch bis ca. zur Hälfte weiter die Hauptrolle, bis sie dann dort das Zepter erst mal abgibt, nur um es am Ende dann doch wieder an sich zu reißen. Dieser Mittelpart klingt dann auch gleich eine ganze Ecke freundlicher, bevor es wieder etwas mystischer ausklingt. Auch ein schöner Track zum entspannten zuhören.

Inverse Cinematics - “Osaka Jazzin`“: klingt zum beginn fast als befände man sich plötzlich in einem Theater oder einer Art Oper, in der die Geräusche die fehlende Natur ersetzten müssen, den Wind, das Wasser, den Sand... und auch so gehört das Stück zu den IMHO interessantesten. Der Beat klingt etwas „aus dem Takt geraten“, hat aber eine sehr schöne Bassline und dieses eine bestimmte Geräusch, was so nach... hmm... ich finde ehrlich gesagt nicht wirklich das passende Wort dafür. -__-
Ach hörts euch einfach selbst an. Dann merkt ihr schon was ich meine. ;)

The Sushi Club - “Kenrokuen Sunrise“: Huh, Rennsportfeeling. Da zischt die Flöte doch glatt an einem vorbei wie der neue Silberpfeil. Leider beginnt das Lied mit einsetzten des Beats dann etwas zu nerven. Irgendwas ist da, das stört mich einfach. Es erinnert mich ein bisschen an meinen alten Walkman früher, wenn es draußen seeehr heiß war und sich noch dazu die Batterien langsam dem Ende zuneigten, dann hatte der auch die Angewohnheit allen Song so eine Komponente zu geben wie sie auch dieser hier hat. Dieses penetrant störende, hohe Geräusch im Hintergrund, was so ein bisschen „liquid“ klingt. Ne, das weckt böse Erinnerungen. Schnell weiter geskippt.

Naoki Kenji - “Osaka Dawn“: Ach Mensch, schon wieder so ein hohes Geräusch mit dabei. Diesmal aber erfreulicher weise nicht die ganze Zeit über und es klingt auch eher wie so eine Schelle von einem Tamburin. Ansonsten ist der Track eigentlich 1A, wenn da nur nicht eben dieses eine Geräusch wäre. Sorry, aber das gehört wirklich zu den Sachen an denen ich mich dann auch vortrefflich festbeißen kann. Aber trotzdem, ein guter Sound.

Motorcitysoul - “Aura“: klimper, klimper, kling, kling, raschel, raschel, zur Einstimmung bekommen wir alles auf und in die Ohren. Das hat ja schon fast was von „wir lassen uns jetzt schwerelos auf Salzwasser treiben“. Na ja, dann fängt der Beat an und bringt das ganz doch noch auf die „Lounge-Eben“. Sonst gibs aber nix zu meckern. Ein weiterer guter zurücklehnen-Track.

Funckarma - “Nipponized“: So, last but not least... mal wieder ein, zumindest für mich, eher gewöhnungsbedürftiges Stück. Der Beat ist recht unrund und irgendwie fast schon trotzig in seiner Weigerung endlich eine Runde Einheit zu bilden. Das macht es aber irgendwie auch grade interessant drauf zu hören. Grade wie es Spaß macht einen Dali zu betrachten, eben weil er sich unserer Sehgewohnheit verweigert. Na ja, der Vergleich ist etwas übertrieben, aber das Prinzip ist durchaus ähnlich find ich.



So, jetzt noch der abschließende Kommentar. *ärmel hoch krempel*
Also eines kann man dieser Compilation auf keinen Fall absprechen, und das wäre das sie interessant ist. Sicherlich, wer bisher absolut nichts mit elektronischer Musik anfangen konnte, der wird auch hier keine Freude dran finden, aber mich hat es auf jeden Fall positiv überrascht. Dafür das ich von all den Künstlern nur zwei schon kannte, ist der Reingewinn an guten Tracks doch erstaunlich hoch und die paar die mir nicht gefallen haben, sind da gut zu verschmerzen. Und das will bei einem eher Electronic unkundigen wie mir ja schon mal was heißen. Außer Duft Punk, ab und zu mal eine Deep Dance und einigen wenigen weiteren aus TV bekannten Tracks, verirrt sich so was ja nun doch eher selten in meine diversen Player. Von daher kann man das ganze ja auch vielleicht als Einstiegsmöglichkeit in eine neue Musikwelt sehen. Das das ganze dabei über die Japanschiene daher kommt fungiert praktisch als Anker des Vertrauten der einen die neue Welt mit etwas mehr Sicherheit betreten lässt und einen Ansporn bildet. (oho, jetzt hebt er völlig ab, hol mal jemand dem Mann wieder zurück auf den Boden XD )
Ja genug des dummen Gelabers.
Bleiben wir mal bei der nüchternen Schilderung der Verhältnisse.
Soweit wie ich die „Exchanging Tracks“ nun gehört habe hat sie mir gut gefallen und ich bin sicher das sie noch für eine weile, und einige Stücke wohl auch für immer, in meinen diversen Systemen rotieren wird. Ich bin absolut positiv davon angetan und das sag ich nicht nur weil es nur so wenig Presse-Promo davon gibt, sonder weil ich es auch wirklich so meine.
Hier wurde amtliche Arbeit geleistet.

Booklet

Da ich es bisher auch nur von Bildern und Beschreibungen her kenne, kann ich dazu leider nichts sagen. Schaut euch einfach die Bilder rechts an, dann seit ihr in ungefähr so schlau wie ich was das angeht. Aussehen tuts (tss, man tut nicht tut gebrauchen, alles Deutschversager hier) jedenfalls scheinbar schon mal recht schnieke.
Mehr dazu eventuell später mal.

Kompatibilität

Also die mir vorliegenden drei Original CD funktionieren in allen im Haus befindlichen Abspielmöglichkeiten, von diversen Computerlaufwerken über CD- bis hin zum DVD-Player problemlos. Ich glaub da gibt’s dann in dem Sinne auch nicht viel mehr dazu zu sagen. So wünscht man sich das.

Cover

Bild 1

Bild 2

 Info
Label:das modular (www.das-modular.com)
Tracks:30 (CD 1 - 3, CD 2 - 13, CD 3 - 14)
Spielzeit:ca. 190 Minuten

 Bewertung

Musik:

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Booklet:

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Kompatibilität:

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 Gesamt:

  9/10

Aufrufe: 4116
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-374.htm