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Rumble in the Bronx
Story

Keung reist nach Amerika um seinem Onkel Bill zu besuchen und an dessen Hochzeit teilzunehmen. Bill betreibt einen kleinen Supermarkt in der Bronx und auch im Geschäft soll Jackie etwas aushelfen, solang der Onkel auf Hochzeitsreise ist. Doch bevor es ins Geschäft geht schauen die beiden noch kurz bei Bill daheim vorbei, wo Keung den im Rollstuhl sitzenden Jungen Danny kennen lernt. Er wohnt mit allein mit seiner Schwester in der Wohnung nebenan, doch die ist meist unterwegs um Geld zu verdienen und kann sich wenig um ihn kümmern.
Am Laden angekommen eröffnet Bill Keung dann das er gar nicht vor hat den Laden weiter zuführen sondern ihn verkaufen will. Sogar einen möglichen Käufer hat er schon gefunden.
Erst einmal hat Keung aber die Ehre Bills Verlobte und damit seine zukünftige Tante kennen zu lernen, die nicht ganz seinen Erwartungen entspricht.
Doch es bleibt nicht viel Zeit um sich zu wundern denn die potentielle Käuferin für den Laden ist ebenfalls gerade eingetroffen.
Nach einem kurzen Rundgang und einer peinlichen Einlage Keungs vorm Spiegel ist der Vertrag dann auch abgeschlossen und der Laden verkauft.
Zu guter letzt kommt dann auch noch das Auto an das Bill sich für seine Hochzeit geliehen hat. Eine schöne weiße (und seht teure) Limousine. Doch in der Nacht treiben zwei Motorradgangs in der Straße vor Bills Wohnung ihr Unwesen und veranstalten ein Duell bei dem sie mit ihren Bikes über die geparkten Autos fahren. Um die Limousine zu retten muss Keung einschreiten und verdirbt so einer der Gangs den Sieg. Gottseidank kommt genau in dem Moment die Polizei, so das die Gangs flüchten müssen.
Am nächsten Tag auf der Hochzeit verspricht Keung der neuen Besitzerin des Ladens ihr noch etwas zu Hand zu gehen so lang sein Onkel auf Reisen ist. Als er Tags darauf seinen Dienst antritt beobachten er und seine Cheffin einen Ladendieb und wollen ihn zu Rede stellen. Doch die beginnen Stunk zu machen und es kommt zu einem Kampf. Keung kann sie zwar vertreiben aber es geht einiges dabei zu Bruch. Was er nicht weiß ist, das die Gauner ausgerechnet zu der Bande gehören mit der er sich schon vor Bills Haus angelegt hat.
Als er am Abend nach Hause geht sieht er wie ein Mädchen von ein paar Typen in eine dunkle Gasse gezerrt wird. Er kommt ihr zu Hilfe, doch alles war nur fungiert. Er wird von einigen Typen angegriffen und muss fliehen. Dabei gerät er allerdings in eine Sackgasse und sitzt fest. Wie sich herausstellt ist es schon wieder die selbe Bande und diesmal hat Keung keine Chance. Sie bewerfen ihn mit Glasflaschen bis er blutend zusammenbricht.
Als er sich am nächsten Tag mit letzten Kräften ins Haus schleppt wird er dort von Dannys Schwester gefunden. Wie sich zeigt ist sie ein Mitglied der Bande mit der Keung sich angelegt hat. Als er wieder zu sich kommt hat sie aber die Wohnung bereits schon wieder verlassen. Keung macht sich auf den Weg zum Laden um dort nach dem Rechten zu sehen, kommt aber nicht sehr weit da er schon wieder von der Gang angegriffen wird. Nur mit Mühe gelingt es ihm ihnen zu entkommen.
Später am Tag beobachten er und Danny einen Unfall auf der Straße. Auch Angelo, einer Mitglied der Bikergang, ist vor Ort. Er und ein Kumpel rauben die schwer verletzten Männer aus, als plötzlich weitere Limousinen halten und die Insassen beginnen auf sie zu schießen. Angelo gelingt es mit einem Koffer voller Diamanten zu fliehen, doch die Mafiosi aus der Limousine sind ihm dicht auf den Versen. Im Hausflur stößt er dann mit Danny zusammen und versteckt die Diamanten in dessen Rollstuhl.
So gerät Keung zwischen alle Fronten. Sowohl die Bikergang als auch die Mafia hat es nun auf ihn abgesehen.

Meinung

Nach den beiden Cannonball Filmen und dem noch schlechteren “The Protector” versuchte Jackie mit “Rumble in the Bronx” ein weiteres mal sich auf dem US-Markt zu etablieren. Diese mal machte allerdings Stanley Tong den Regisseur und Jackie selbst übernahm die Rolle als Stunt Director, was dazu führte das nach den eher missglückten vorhergehenden Versuchen endlich ein wirklicher Jackie Chan Film entstand und nicht nur ein Film mit Jackie Chan.
Die Story ist dabei zwar sehr umfangreich, aber wie meistens eher weniger gut ausgearbeitet. Es gibt einige Ungereimtheiten und sogar Szenen die völlig unzusammenhängend erscheinen. Wenn es eng wird bedient man sich halt dem beliebten Element Zufall und so rennen sich die beteiligten Parteien immer und immer wieder über den Weg, als wüssten sie instinktiv wo die anderen anzutreffen sind. Auch versanden einige Rollen regelrecht, so wie zum Beispiel die der Supermarktchefin, die erst recht ausführlich eingeführt wird, später dann aber immer mehr in die Hintergrund rückt. Und auch anderweitig musste man Kompromisse eingehen. So spielt der Film zwar in der Bronx, gedreht wurde aber in Vancouver, was zu einige Ungereimtheiten führt. Jackie selbst sagt dazu das sie sich am Anfang bemühten z.B. die Berge nicht im Kamerablickfeld zu haben, aber später realisieren mussten das es aussichtslos ist und sich dann nicht mehr groß darum kümmerten.
Dafür wurde wie immer mehr Wert auf die Action gelegt. Es gibt alles was man von Jackie erwartet. Sehr schöne Fights, tolle Verfolgungsjagden und Stunts und auch einiges an typischem Jackie-Humor. Auch hat man versucht etwas an Gefühl in den Film zu packen, was find eich aber nicht sooo gut gelungen ist. Zwar ist Danny und seine Schwester theoretisch ein gutes Charakterteam dafür, aber irgendwie funktionieren die Gefühlsszenen einfach nicht wirklich gut. Schade drum, aber sie sind dennoch zweckmäßig und keinesfalls störend.
Also lassen wir das Augenmerk auf den besser gelungen Dingen.
Da wären zu aller erst einmal die Fights, die nicht so zahlreich, aber dafür exzellent sind. Am besten hat mir hier der Fight mit der Bikergang. Super choreographiert und es werden wieder allerlei Alltagsdinge mit einbezogen. Ob Kühlschrank, Skier, Flipperautomat oder Einkaufswagen, alles wird zweckentfremdet und Jackie zeigt Akrobatik vom feinsten.
Als nächstes hätten wir natürlich die Stunts, wobei hier wohl am ehesten die Parkhaus Stunts zu nennen wären. Sowohl der Sprung vom Ballwagen als auch der Sprung vom Parkhaus selber. Da kann einem schon mal der Atem stocken. Aber auch der Sprung vom Brückenpfeiler aufs Luftkissenboot ist nicht von schlechten Eltern, endete Allerdings mit einem gebrochenem Fuß für Jackie.
Dazu gibt es außerdem auch wieder einiges an Auto- und Mottoradstunts die den Film dann zu einem guten Actioner abrunden.
Sicher nicht der beste Chanfilm, aber auf jeden Fall für jeden Fan absolut zu empfehlen.

Screenshots

Bild 1

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Bild 9

 Info
Originaltitel:Rumble in the Bronx
Land:Hongkong / USA
Jahr:1995
Regie:Stanley Tong
Medium:DVD (Splendid)
Lauflänge:ca. 85 Minuten
Freigabe:FSK ab 16 Jahren
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Optik:

 8.jpg 8/10

Effekte:

 9.jpg 9/10

Sound:

 8.jpg 8/10

Story:

 7.jpg 7/10

 Gesamt:

  8/10

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Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-348.htm