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Shaman King
Story

Manta ist ein begeisterter Fan von Geister- und Gruselgeschichten.
Als er eines Tages nach dem Nachmittagsunterricht mal wieder die letzte Bahn nach Hause verpasst entschließt er sich auf dem Heimweg einen kurzen Abstecher über den Friedhof zu machen. Dort trifft er einen Jungen Namens Yoh, der ihn einlädt doch etwas mit ihm und seinen Freunden abzuhängen. Bei den Freunden handelt es sich allerdings um eine Schar von Geistern, weswegen Manta lieber schnell die Beine in die Hand nimmt.
Am nächsten Tag in der Schule glaubt ihm natürlich keiner seine Geschichte. Doch es soll noch schlimmer kommen, denn plötzlich taucht Yoh auf und wird als neuer Schüler vorgestellt.
Manta will ihn zur Rede stellen um seine Geschichte damit zu beweisen, doch Yoh tut so als könnte er sich nicht an ihn erinnern.
Um ihn dennoch zu überführen schleicht sich Manta, diesmal mit einer Kamera bewaffnet, wieder auf den Friedhof. Anstatt Yoh trifft er dorrt aber eine Gang an die den Friedhof als ihr Territorium betrachtet und alle Eindringlinge davon vertreiben will. Ihr Anführer Ryu zerstört dabei auch noch den Grabstein des berühmten Samurais Amidamaru. Das ist zu viel für Manta und er macht sich lieber vom Acker, doch dummerweise stößt er gegen eine leere Dose die laut scheppernd davon rollt. Bei der anschließenden Flucht zieht er sich dann einige Blessuren zu, die am nächsten Tag in der Schule wieder für Gesprächsstoff sorgen. Doch dieses mal kommt Yoh im zu Hilfe. Aber auch ihm glaubt keiner.
Nach der Schule schnappt er sich allerdings Manta und schleift ihn zurück zum Friedhof um sich Ryu entgegen zu stellen. Manta ist natürlich wenig davon begeistert, doch als Ryu und seine Gang auftauchen erlebt er eine Überraschung. Yoh ist nämlich kein normaler Junge, sondern ein waschechter Schamane. Das heißt er kann nicht nur Geister sehen sondern auch eine Verbindung mit ihnen eingehen und sich so ihrer Fähigkeiten zu nutze machen. Und wer bietet sich da auf dem Friedhof besser an als der Geist Amidamarus, dessen Grabstein Ryu zerstört hat. Der hat dann natürlich auch nicht viel entgegenzusetzen und kippt ziemlich schnell aus den Latschen.
Doch das ist erst der Beginn eines großen Abenteuers.
Nun muss Yoh erst einmal einen Weg finden um Amidamaru davon zu überzeugen ein Team mit ihm zu bilden, denn der ist gar nicht von der Idee begeistert.
Und schon bald tauchen auch noch weitere Schamanen auf und die sind Yoh nicht unbedingt freundlich gesonnen. Es zeigt sich das bald wieder Zeit für den großen Schamanenwettkampf ist in dem der König der Schamanen bestimmt wird.
Doch auch Verstärkung trifft ein, wie zum Beispiel Yohs Verlobte Anna, die im beim Training hilft. (bzw. was sie so unter Training versteht)

Meinung

In seinem Grundprinzip folgt „Shaman King“ eigentlich so ziemlich den meisten Animeserien die in letzter Zeit im deutschen TV ausgestrahlt werden. Immer wieder neue Kämpfe gegen immer stärkere Gegner. Dazwischen natürlich Training und ein bisschen Comedy und Beziehung. Das übliche Programm halt. ;)
Die Hintergrundgeschichte ist dabei noch eine der interessanteren. Auch wenn sie nicht gerade besonders anspruchvoll und sinnschwer ist, die Idee mit den Geistern ist ganz lustig und lässt vor allem Raum für viele verschieden Figuren. Vom Samurai, über Kung Fu Kämpfer bis hin zum Cowboy oder Rentenpfleger, rein theoretisch sind den ausgewählten Geistern ja keine Grenzen gesetzt. Ein großes Problem an der Geschichte sind für mich aber die Charaktere und besonders deren Design, das mir überhaupt nicht gefällt. Leider sind gute Charaktere natürlich ein wichtiger Bestandteil mit dem so eine Serie steht und fällt und wenn einem diese nicht zusagen ist damit meist auch die ganze Serie gegessen. Und genauso geht es mir mit „Shaman King“. Besonders Manta und Ryu sind für meinen Geschmack einfach viel zu sehr übertrieben. Ersterer wirkt manchmal als wäre er nur 50cm groß und Zweiterer mit seiner gigantischen Haartolle ist auch nicht viel besser.
Das ist natürlich schade, denn die restlichen Zeichnungen und vor allem auch Animationen sind ganz passabel und teilweise sogar richtig gut, was bei Serien ja nicht unbedingt Standart ist.
So denk ich das, wenn man sich mit den Charadesigns anfreunden kann, „Shaman King“ durchaus eine Serie ist die zu gefallen wissen kann. Mir persönlich sagt sie aber nicht wirklich zu.

Screenshots

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Bild 5

 Info
Originaltitel:Shaman King
Lauflänge:ca. 20 Minuten pro Episode
Episoden:unbekannt
Freigabe:FSK ab 12 Jahren
Jahr:2001
Regie:Seiji Mizushima
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 7.jpg 7/10

Sound:

 7.jpg 7/10

Story:

 6.jpg 6/10

 Gesamt:

  6/10

Aufrufe: 4789
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-343.htm