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Blumen
Story

Der Schüler Suzuki leidet an einer unheilbaren Krankheit, bei der seine Heut zu Erde zerfällt.
Diese Krankheit ist er st vor wenigen Monaten zum ersten mal aufgetreten und so gibt es noch keinerlei Erkenntnisse darüber. Geschweige den ein Gegenmittel.
Seine Klassen und die Lehrer haben große Probleme im Umgang mit Suzuki und seiner Krankheit und auch wenn schon klar ist das sie nicht ansteckend ist meiden sie ihn doch und währen froh wenn er gar nicht mehr zum Unterricht kommen würde.
Einzig die Schulschwester, die schon seit ihrem ersten Arbeitstag hier heimlich eine Schwäche für ihn hat, behandelt ihn noch normal und kümmert sich um ihn.
Doch eines Tages überrascht Suzuki Sie mit der Ankündigung das er ins Krankenhaus gehen und sich dort der Forschung zur Verfügung stellen wird. Eventuell können sie ja dadurch ein Heilmittel finden. Und auch wenn es für ihn dann schon zu spät ist, vielleicht kann anderen damit geholfen werden.
Doch die Schulschwester ahnt bereits das es Suzuki nicht schaffen wird und sie ihn, wenn er ins Krankenhaus geht, nie wieder sieht. Am letzten gemeinsamen Tag in der Schule offenbart sie sich ihm deshalb und beide schlafen miteinander. Suzuki gibt ihr zum Abschied noch einen Blumensamen den er in Erde aus seinem Körper eingepflanzt hat. Sie bittet ihn noch zurück zu kommen wenn die Blume blüht, doch eigentlich wissen Beide das es ein Abschied für immer ist.

Meinung

Eigentlich ist die Geschichte an sich ja schon ein alter Hut ist und zig mal vernudelt worden, doch „Blumen“ schafft es dennoch mich zu begeistern.
Die Story wird schön und ruhig erzählt, ohne übertriebene Dramatik oder kitschige Gefühlsdudelei. Die Probleme werden angeschnitten aber nicht breitgetreten. In wenigen Panels wird das Verhältnis zwischen Suzuki und seinen Mitschülern und Lehrern perfekt rübergebracht so das mehr Platz für die Beziehung zwischen ihm und der Schulschwester bleibt. Und auch wenn das Ende traurig ist, so schwingt doch ein Gefühl „alles wird gut“ in der Geschichte mit. Durch den einen glücklichen Moment den die beiden vor Suzukis abreise verbringen scheint das folgende irgendwie weniger tragisch zu sein und auch als die Schulschwester am Ende die Blume die Suzukis ihr gegeben hat zu seinen anderen eingräbt scheint sie nicht nur von Trauer sonder auch von Glück und Hoffnung erfüllt.
Das liegt sicherlich auch daran das uns Suzukis Tod nicht wirklich gezeigt wird. Wir sehen nur das er ins Krankenhaus kommt und erfahren dann drei Monate später das er gestorben ist, aber sein Tod an sich wird uns nicht gezeigt und auch über die näheren Umstände erfahren wir nichts. Unser Fokus bleibt bei der Schwester und wie sie weiterlebt und mit Suzukis Tod umgeht. Dadurch berührt uns der Tod hier gar nicht so sehr, wie er es bestimmt getan hätte wenn er uns gezeigt worden wäre.
Begleitet wird die gute Story von ebensolchen Zeichnungen und Designs die sauber gemacht sind und Sympathie erwecken. Besonders die beiden Hauptfiguren haben mir gefallen, auch wenn Suzuki doch etwas Ähnlichkeit mit einem gewissen Charakter aus Kenshin hat. ;)
Am Ende bleibt noch zu sagen das es wirklich beeindruckend ist wie dieser Manga auf wenigen Seiten die Geschichte so schön vermittelt und Denkanstöße gibt zum Umgang mit tödlich Kranken. Eine traurige kleine Geschichte die zum nachdenken anregen soll. Sehr gut gelungen.

Cover

Bild 1

 Info
Verlag:Mang'ARTE
Zeichnung & Story:Yoko Nihonbashi

 Bewertung

Grafik:

 8.jpg 8/10

Story:

 8.jpg 8/10

 Gesamt:

  8/10

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Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
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