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Ichi - The Killer
Story

Kakihara ist außer sich.
Anjo, der Boss seiner Bande ist mit einer 17jährigen Prostituierten und 3 Millionen Yen verschwunden.
Auch wenn er nach außen hin absolut cool bleibt geht das ganze Kakihara doch sehr nahe. Schließlich ist der masochistische Kakihara doch auf die Gewalt seines Sadistischen Bosses angewiesen.
So will er es auch partu nicht wahrhaben das Anjo Tod sein könnte.
Das Kakihara aber auch eine sehr ausgeprägte sadistische Ader hat bekommen seine Opfer auf der Suche nach Anjo zu spüren. So ist Kakihara kein Mittel zu hart um seinen Boss wiederzufinden.
Der liegt aber schon längst unter der Erde, ermordet von Ichi, einem unbekannten Killer, der im Auftrag des zwielichtigen Jijii mordet.
Dieser hat es darauf abgesehen Streit zwischen Anjos Bande und den restlichen Triaden zu schüren, damit diese Kakihara rausschmeißen.

Ichi selbst ist nur ein armer Junge, dem mit Hypnose von Jijii eingebläut wurde das er eine furchtbare Kindheit gehabt hätte. Das Schlüsselerlebnis dabei war: Als Ichi eines Tages von mehreren seiner Schulkameraden verprügelt wurde, kommt ihm eine Mitschülerin zu hilfe. Doch die Jungen die ihn verprügelt haben lassen sich davon nicht abschrecken sondern vergewaltigen die Mitschülerin einfach vor Ichis Augen. Dieser ist davon aber nicht erschreckt sonder erregt.
Nun verbindet Ichi Sexualität immer automatisch mit Gewalt und kann nur beim Anblick von brutalen Gewalttaten sexuelle Erregung empfinden. So kommt es das er nach einem Mord auch immer noch am Tatort onaniert.
Augestachelt von Jijii, der ihm vor jedem Auftrag einredet das die Opfer schlechte Menschen wie die aus seiner Kindheit seihen, zieht Ichi, der ein totaler Kampfspielfreak ist, in seinem selbstgebauten Superheldenkostüm los und mordet.
Die Blutbäder die Ichi unter den Triaden anrichtet haben auf Kakihara allerdings eher eine erregende Wirkung, anstatt ihn zu erschrecken. Schließlich erhofft sich Kakihara von Ichi die sexuelle Befriedigung, die er seit dem verschwinden von Anjo, nicht mehr erlebt hat.
Wie wird das zusammentreffen dieser beiden Monster wohl verlaufen?

Meinung

Ein weiterer Ausflug ins Gerne der Mangaverfilmung für Fließbandregisseur Miike.
Diesmal ist der zu Grunde liegende Stoff aber schon ziemlich heftig, was für Miike die Möglichkeit verspricht in seiner Adaption an einigen Tabus zu kratzen. Etwas was er ja eh immer gern tut.
Und so hat der Film auch wirklich einige deftige Passagen zu bieten und mit Einsatz von herben Effekten wird nicht gegeizt. Ob nun diverse Körperteilabtrennungen, das Aufhängen an Metallhaken, blutiges verprügeln oder sonstige Folterei. Zurückhaltung ist hier Fehlanzeige, was dazu führt das man Ichi wohl guten Gewissens in die Splatterrichtung einordnen darf. Allerdings sind die blutigen Effekte, im Gegensatz zu den meisten Werken dieses Genres, nicht das einzige was der Film zu bieten hat. Auch wenn die Geschichte an sich nun wahrlich kein großer Lichtblick ist, so ist sie doch mit viel bösem Humor und sogar teilweise recht spannend in Szene gesetzt. Auch die Grausamkeiten sind meist gut platziert und lassen einen, besonders beim ersten mal, schon etwas schlucken. Ein gutes Beispiel wäre da die Fingerbrechszene oder Kakiharas Selbstverstümmelung. Das geht schon nicht spurlos an einem vorüber. Aber auch ansonsten habe ich mich bei dem film eigentlich nie gelangweilt. Zwar kann nicht alles mit dem rasanten Anfang, der etwas an den von Link "Dead or Alive" erinnert, mithalten, aber wirkliche Längen sind mir nicht aufgefallen. Dazu war das Erzähltempo doch zu hoch.
Störend hingegen ist die teilweise ziemlich billige Art der CGI-Effekte. Besonders bei der "Spaltung" oder Kakiharas Wangen fällt die niedrige Qualität schon störend auf. Aber mehr war beim Budget wohl nicht drin.
Keine schwächen erlaubt sich Miike hingegen bei der Inszenierung des ganzen. Vom stylischen, rasanten Anfang mit den hektischen Kamerabewegungen, über die teilweise schon sehr schön arrangierten Locations bis zu einigen optischen Spielereien wie die grobkörnige Sequenz als Ichi aus der Wohnung flieht und durch Treppenhaus torkelt.
"Ichi - The Killer" ist bestimmt kein Meisterwerk und bei weitem auch nicht Miikes bester Film, aber er ist gute harte Unterhaltung für alle die gern blutige, splatterige Filme sehen.

Screenshots

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

Bild 5

Bild 6

 Info
Originaltitel:Koroshiya 1
Land:Japan
Jahr:2001
Regie:Takashi Miike
Medium:DVD (Raptor)
Lauflänge:ca. 123 Minuten
Freigabe:ungeprüft
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Optik:

 8.jpg 8/10

Effekte:

 7.jpg 7/10

Sound:

 8.jpg 8/10

Story:

 6.jpg 6/10

 Gesamt:

  7/10

Aufrufe: 7067
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-253.htm